Kurz-Interview mit Jannik Kohlbacher!

Bildquelle: www.sportfoto-vogler.de

DKB Handball-Bundesliga

Neuzugang Jannik Kohlbacher im Kurz-Interview mit unserem Medenpartner der Gießener Allgemeinen Zeitung

Er hat mit zwei U-Nationalmannschaft den Europameistertitel gewonnen und gilt als einer der talentiertesten Kreisläufer Deutschlands. Jannik Kohlbacher ist in Reisen im Odenwald geboren, fand von dort den Weg nach Großwallstadt und wechselte nun in diesem Sommer aus dem hessisch-bayerischen Grenzgebiet nach Wetzlar, um bei der HSG Wetzlar den nächsten Karriereschritt zu machen. Der 20-Jährige möchte Fuß fassen in der Bundesliga und hat sich nun der Gießener Allgemeinen Zeitung zum Interview gestellt.

Jannik Kohlbacher, wie sind Sie in Wetzlar aufgenommen worden?

Kohlbacher: „Ich hatte von Anfang an keine Probleme. Die Mitspieler und alle Verantwortlichen rund um die Mannschaft waren und sind sehr hilfsbereit.“

Und wie lief es bislang sportlich für Sie?

„Ich bin sehr zufrieden. Ich habe viele Einsatzzeiten bekommen, damit habe ich nicht gerechnet.“

Welche Ziele haben Sie mit der HSG Wetzlar?

„Ich möchte mich in der Bundesliga etablieren und so viel Spielpraxis wie möglich sammeln. Ich denke, dass ich bislang dem Trainer zeigen konnte, dass er auf mich zählen kann. Insgesamt müssen wir sehen, dass wir so schnell wie möglich den Klassenerhalt sichern und dann können wir schauen, dass wir so hoch wie möglich in der Tabelle kommen.“

Was fasziniert Sie am Handball?

„Egal ob du Underdog oder Favorit bist, du kannst immer das Spiel gewinnen. Zum Beispiel hat Wetzlar in der vergangenen Saison die Rhein-Neckar Löwen geschlagen. Wer hätte das vorher gedacht? Handball ist ein unheimlich schneller Sport, es ist immer Action auf dem Spielfeld.“

Waren Sie schon immer Kreisläufer?

„Ich war zunächst Rückraumspieler. In Leutershausen gab’s dann mal einen Engpass am Kreis, dann hat der Trainer mich wegen meiner guten körperlichen Präsenz dorthin gestellt. So hat sich der Wechsel ergeben, seitdem spiele ich nur am Kreis.“

Haben Sie ein Ritual am Tag eines Spiels oder direkt vor der Partie?

„Ich habe das irgendwann mal sein lassen. Dann habe ich auch ein gutes Spiel gemacht und mir gedacht, dass es so also auch funktioniert.“

Was waren das für Rituale?

„Viele Kleinigkeiten. Zum Beispiel der Erste beim Physiotherapeuten zu sein zum Tapen vor dem Spiel. Aber wie gesagt, das ist mir heute nicht mehr wichtig.“

Sie haben gerade Ihr Abitur gemacht!

„Ja. Ich schaue mich jetzt um, wie es weitergeht. Noch habe ich keine konkreten Pläne und möchte erst einmal schauen, wie es sich sportlich in Wetzlar entwickelt. Gerne würde ich Architektur oder irgendetwas auf Lehramt studieren.“