Nach Flensburg ist vor dem Derby

Voll reinhängen! So lautet das Motto der HSG Wetzlar am Sonntag beim TV 05/07 Hüttenberg. Bildquelle: Leica-Akademie

DKB Handball-Bundesliga

HSG Wetzlar am Sonntag beim TV 05/07 Hüttenberg in Gießen zu Gast

Nach dem Pokal und der Fahrt nach Flensburg ist bei der HSG Wetzlar vor dem prestigeträchtigen Derby gegen den TV 05/07 Hüttenberg. Am Sonntag, 11. März, trifft die Mannschaft von Trainer Kai Wandschneider um 15 Uhr in der Sporthalle Gießen-Ost auf den mittelhessischen Nachbarn. Eine weitere Partie im Mammutprogramm der Grün-Weißen, die innerhalb von zehn Tagen vier Spiele in der DKB Handball-Bundesliga zu absolvieren haben.

„Der TV Hüttenberg hat die ganze Woche Zeit gehabt, sich auf dieses Spiel vorzubereiten. Ich bin sicher, dass sie brennen werden und die Begegnung unbedingt gewinnen wollen“, sagt HSG-Coach Wandschneider, der mit seinem Team nach der 27:34-Niederlage in Flensburg erst am Freitagmorgen um kurz nach 5 Uhr zurück in Dutenhofen war. Anschließend stand für die Spieler Erholung auf dem Programm. Für Samstagvormittag ist nun das Abschlusstraining anberaumt, um sich auf das Derby vorzubereiten. „Für uns steht jetzt das Derby an erste Stelle“, sagt Wandschneider.

Trio weiterhin fraglich

Verzichten muss der Trainer weiterhin auf Alexander Hermann, der wegen seines Knochenödems weiter pausieren muss. Fraglich sind ebenfalls die Einsätze von Philipp Pöter (Verletzung am großen Zeh) und Benjamin Buric (Muskelverhärtung in der Wade). Beide hatten in Flensburg pausieren müssen.

Im Hinspiel trennten sich die beiden Teams 23:23-Unentschieden. Nach einem furiosen Auftakt der Wetzlarer Jungs führt man früh mit 6:1 und 12:7. Doch der TVH kämpfte sich damals zurück in die Partie und nahm in einer dramatischen Schlussphase, in der die HSG auch etwas Glück hatte, nicht in Rückstand zu geraten, einen Punkt mit nach Hüttenberg.

„In Flensburg hat mich die Vielzahl der technischen Fehler geärgert. Das dürfen wir uns am Sonntag nicht erlauben, wenn wir etwas aus der Sporthalle Gießen-Ost mitnehmen wollen“, so Wandschneider.