Nächster Schock! Maximilian Holst erleidet Kreuzbandanriss

DKB Handball-Bundesliga

Neuzugang auf Linksaußen-Position fällt mehrere Monate aus – Anfang kommender Woche Operation in MediaPark Klinik in Köln

Die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar werden derzeit vom Verletzungspech arg gebeutelt. Im Abschlusstraining vor dem Heimspiel gegen den THW Kiel hat sich am Donnerstagabend Linksaußen Maximilian Holst verletzt. Der Neuzugang zog sich dabei einen Anriss der vorderen Kreuzbandes im linken Knie sowie eine Meniskusverletzung zu. Das hatte am Freitag eine MRT-Untersuchung bei Mannschaftsarzt Marco Kettrukat ergeben.

Holst soll dieser Tage nun in der MediaPark Klinik in Köln am verletzten Knie operiert werden. „Erst bei dieser OP wird sich definitiv herausstellen, wie schwer die Verletzung ist, was genau gemacht werden muss und wie lange Max demzufolge ausfällt“, so HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. „Klar ist aber, dass er uns einige Monate fehlen wird. Das ist ein großer Schock für Max und die HSG Wetzlar, den es erst einmal zu verdauen gilt. Natürlich erhält Max von uns nun alle Unterstützung, die er braucht um so schnell wie möglich wieder zur Mannschaft zu stoßen.“

Der 25jährige ist bereits der vierte langfristige Ausfall der Grün-Weißen in dieser Saison. Auch Nationalspieler Steffen Fäth (Bänderriss im Fuß), Adnan Harmandic (Bänderriss im Knie) und Jens Tiedtke (neurologische Behandlung) stehen Trainer Kai Wandschneider derzeit nicht zur Verfügung. „Wir scheinen aktuell das Verletzungspech gepachtet zu haben“, so Seipp. „Aber es kommen auch wieder andere Zeiten! Bei der aktuellen Personallage ist die Leistung, die wir am vergangenen Freitag gegen den deutschen Meister THW Kiel gebracht haben, umso höher einzustufen und macht Mut für das Auswärtsspiel am Samstagnachmittag beim HSV Hamburg.“