Nikola Marinovic fehlt HSG Wetzlar auch im Hessenderby

Muss weiter pausieren: Nikola Marinovic

DKB Handball-Bundesliga

Österreichischer Keeper fällt weiter aus - Jungwirth und Chalkidis wieder im Kader

Der Handball-Bundesligist HSG Wetzlar muss auch weiterhin auf Torhüter Nikola Marinovic verzichten. Nach einer heutigen Untersuchung in der Gießener Augenklinik steht fest, dass der Keeper seine Mannschaft im Hessenderby am Samstag gegen die MT Melsungen (Anwurf: 15 Uhr, RITTAL Arena) nicht auf dem Spielfeld unterstützen kann. „Laut der Ärzte ist die Augenverletzung immer noch nicht in dem Maße abgeheilt, dass ich mich bedenkenlos und ohne Risiko ins Tor stellen kann. Jetzt muss ich die Jungs eben so gut es geht von meinem Platz neben der Bank unterstützen“, so der österreichische Nationaltorhüter, der seinem Team auch schon im letzten Heimspiel gegen den TSV Hannover-Burgdorf fehlte, nachdem er im Training einen Wurf aus kurzer Distanz auf das linke Auge bekommen hatte. 

„Es ist natürlich schade, dass wir Nikola am Samstag nicht einsetzen können, aber die Gesundheit geht natürlich vor! Jetzt muss es vornehmlich Nikolai Weber zwischen den Pfosten richten, der bereits gegen Hannover eine herausragende Leistung gebracht hat“, so HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. Für Marinovic rückt erneut Youngster Ben Christian in den Wetzlarer Kader, der unter der Woche bei 46:25-Testspielsieg gegen den Drittligisten TSG Münster Spielpraxis im Erstligateam sammeln konnte. In dieser Partie mussten die Mittelhessen auch noch auf Rechtsaußen Peter Jungwirth (Schmerzen in der Leiste) und Giorgos Chalkidis (Knieprellung) verzichten. Beide werden am Samstag, in dem für die HSG Wetzlar so wichtigen Spiel im Kampf um den Klassenerhalt, jedoch wieder zur Verfügung stehen.