Nikolai Weber neuer Kapitän der HSG Wetzlar!

Bild: www.sportfoto-vogler.de

DKB Handball-Bundesliga

Gebürtiger Mittelhesse erhält das Vertrauen der Mannschaft – Routinier Evars Klesniks Stellvertreter

Am Wochenende, wenn der Handball-Erstligist HSG Wetzlar im DHB-Pokal in Coburg seinen Pflichtspielauftakt der neuen Saison bestreitet, wird die Bundesliga-Mannschaft der Grün-Weißen von einem neuen Kapitän auf das Parkett geführt. Torhüter Nikolai Weber wird bei den Mittelhessen künftig dieses inoffizielle Amt begleiten. Der gebürtige Mittelhesse wird somit Nachfolger von Europameister und Olympia-Bronzemedaillen-Gewinner Steffen Fäth, der in diesem Sommer zu den Füchsen Berlin gewechselt ist.

Mit großer Mehrheit hatte die Mannschaft den 35-jährigen dieser Tage ins Amt gewählt. Als „Vize“ wird weiterhin Evars Klesniks fungieren. Nikolai Weber war bereits in der Saison 2011/2012 Kapitän der Mittelhessen. „Ich freue mich sehr über die Wahl und es macht mich stolz, dass ich aus den Reihen der Mannschaft auserkoren wurde! Ich werde mein Möglichstes tun, um dieser Aufgabe im Sinne des Clubs und des Teams gerecht zu werden!" 

Während Trainer Kai Wandschneider „seinen“ Kapitän in den vergangenen Jahren vorrangig selbst bestimmte, ließ der 56-jährige diesmal die Mannschaft selbst entscheiden. „Die Jungs bilden schon jetzt, obwohl wir erst vor wenigen Wochen sechs neue Spieler integrieren mussten, ein tolles Kollektiv. Wir haben eine gute Stimmung in der Mannschaft und viele Akteure, die Verantwortung übernehmen wollen und können. Da war ich mir sicher, dass das Team die für uns richtige Entscheidung treffen wird“, so Wandschneider. „Niko und Evars sind unsere erfahrensten Spieler und  werden sich in dieser Aufgabe gut ergänzen, zumal beide die Strukturen der HSG Wetzlar und die Mechanismen Profi-Handball sehr gut kennen.

Auch wenn die Kapitänsfunktion im offiziellen Spielbetrieb der DKB Handball-Bundesliga keine Rolle mehr spielt, so ist sie für ein Mannschaftsgefüge doch von enormer Bedeutung, weiß Wandschneider, der auch einen sechsköpfigen Mannschaftsrat wählen ließ (Maximilian Holst, Stefan Kneer, Filip Mirkulovski, Philipp Pöter, Evars Klesniks und Nikolai Weber).