"Ollis Tagebuch" - Teil 1: Koffer auf Abwegen!

Bild: www.sportfoto-vogler.de

DKB Handball-Bundesliga

Aus dem Trainingslager der HSG Wetzlar in Portugal berichtet Oliver Vogler von der Leica Akademie

Ihr Sommer-Trainingslager der Saison 2017/18, welches durch die Sponsoring-Partnerschaft mit der Leica Camera AG zustande gekommen ist, absolviert die HSG Wetzlar seit Montag bis einschließlich diesen Samstag im portugiesischen Santo Tirso im Bezirk Porto. Da ich seit vielen Jahren für die Leica Akademie arbeite und für die Gießener Allgemeine Zeitung als Fotograf auf vielen regionalen und überregionalen Schauplätzen tätig bin, ist es mir möglich, die HSG Wetzlar bei ihrer diesjährigen Saisonvorbereitung in Portugal tagebuchmäßig zu begleiten.

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Die Anreise war doch recht mühsam! Bereits am Sonntagabend ging es u. a.für das Skandinavier-Quartett Kristian Björnsen, Anton Lindskog, Kaspar Kvist und Olle Forsell Schefvert von Dutenhofen los in das Airport-Hotel Leonardo am Köln/Bonner Flughafen. Am Montag früh war dann um 3 Uhr wecken angesagt, um mit dem Flieger über Lissabon nach Porto zu reisen. Nach neun Stunden Reisezeit war das Hotel Cidnay im portugiesischen Santo Tirso unweit des portugiesischen Leica-Standortes erreicht. Ärgerlich nur, dass in Lissabon vier Koffer den Weg nicht in den Flieger nach Porto gefunden hatten. Diese sollen aber nachkommen.

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Müde und von den Reisestrapazen gezeichnet, finden Mannschaft und Betreuerteam um Marketingleiter Alexander Finke in Santo Tirso nach Regen in Köln nun aber perfekte Rahmenbedingungen bei mediterranem Klima vor. Die Trainingshalle ist nur fünf Minuten zu Fuß entfernt, das Hotel bietet perfekte Erholungsmöglichkeiten nach den anstrengenden Übungsseinheiten, in denen die Grundlagen für die kommende, am 27. August beim VfL Gummersbach beginnende Bundesligasaison gelegt werden sollen. Trainer Kai Wandschneider zeigte sich nach der Ankunft auch begeistert von den örtlichen Gegebenheiten: „Wenn wir bedenken, dass wir nach Österreich letztes Jahr auch elf Stunden Fahrtzeit benötigt haben, dann sind die neun Stunden nach Portugal noch ganz okay. Nach Österreich ging es eben auch nicht schneller!“

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Nach einer Regenerationspause am Montagnachmittag stand am Abend ab 17.30 Uhr bereits die erste Trainingseinheit auf dem Programm. Von dieser und vom morgigen Tag werde ich in meinem Tagebuch am Mittwoch berichten und die Anhänger mit weiteren Geschichten von der HSG Wetzlar sowie aus der Heimat von Rückraumspieler Joao Ferraz versorgen.

Euer Olli!