Operation unumgänglich! Evars Klesniks fehlt HSG Wetzlar für rund zwölf Wochen

DKB Handball-Bundesliga

37-jährige erlitt im DHB-Pokalspiel gegen Konstanz Bandscheibenvorfall - Konservative Behandlung führt nicht zu erhofftem Erfolg - Operation in Kassel

Der Handball-Bundesligist HSG Wetzlar muss nun mehr doch für längere Zeit auf Abwehrchef Evars Klesniks verzichten. Der 37-jährige muss dieser Tage wegen eines schweren Bandscheibenvorfalls operiert werden und fällt somit für rund drei Monate aus. Klesniks hatte sich die Wirbelsäulen-Verletzung im ersten DHB-Pokalspiel gegen den Zweitligisten HSG Konstanz zugezogen, als er mit einem gegnerischen Angreifer zusammengeprallt war.

„Die konservative Behandlungsmethode hat trotz intensivster Bemühungen leider nicht den erhofften Erfolg gebracht und somit hat unser Mannschaftsarzt Marco Kettrukat gemeinsam mit Ebbe und uns entschieden, nunmehr eine notwendige Operation durchführen zu lassen“, so HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. „Für uns ist Ebbe´s längerfristiger Ausfall natürlich ein echter Nackenschlag, aber es geht um die Gesundheit und da gibt es keine Kompromisse. Zumal nach der Operation und einer entsprechenden Reha mit einer vollständigen Genesung und einer absehbaren Rückkehr auf´s Parkett zu rechnen ist. Bis dahin wird die Mannschaft seinen Ausfall über das geschlossene Kollektiv kompensieren und jeder einzelne, vor allem in der Abwehr, noch etwas mehr Verantwortung übernehmen müssen.“  

Operiert wird Klesniks von Dr. Rafael Donatus Sambale, einem der bundesweit anerkanntesten Spezialisten für Wirbelsäulenchirurgie, in der Vitos Orthopädischen Klinik in Kassel. „Dort ist Ebbe in den besten Händen und kann, wenn alles normal läuft, in ein paar Wochen schon mit den ersten Reha-Maßnahmen beginnen“, erklärt Björn Seipp. „Er erhält von uns die bestmögliche Versorgung und wir wünschen ihm gute Besserung."