Philipp Müller in Klinikum Wetzlar erfolgreich am Rücken operiert!

Michael Müller (hinten) muss im Training zunächst einmal auf seinen Zwillingsbruder Philipp (vorne) verletzungsbedingt verzichten.

DKB Handball-Bundesliga

 

 

Rückraumspieler kann Krankenhaus noch diese Woche wieder lassen - Sechs HSG-Akteure dieser Tage mit Nationalmannschaften in EM-Qualifikation

 

Der Rückraumspieler der HSG Wetzlar, Philipp Müller, ist am Ostersonntag erfolgreich im Klinikum Wetzlar am Rücken operiert worden. Der 28jährige hatte sich im Auswärtsspiel beim TSV Hannover-Burgdorf verletzt, als er in einer Angriffsaktion mit dem Torhüter der „Recken“, Martin Ziemer, zusammengeprallt war.

Im Anschluss an diese Partie hatte sich ein Bluterguss im Rücken des Rechtshänders gebildet. Trotz Schmerzen hatte sich Müller in den Dienst der Mannschaft gestellt und am vergangenen Mittwoch im Heimspiel gegen den SC Magdeburg mitgewirkt. Im Anschluss an diese Partie war dann jedoch noch einmal Blut in die Verletzung eingelaufen, was dazu führte, dass nach Meinung der medizinischen Abteilung des Clubs eine Operation des faustgroßen Blutergusses unumgänglich wurde, um weitere Komplikationen zu vermeiden. 

Der Eingriff wurde am Sonntag vom 1. Oberarzt des Klinikums Wetzlar, Dr. Martin Berger, vorgenommen und verlief ohne Komplikationen, so dass der Spieler das Krankenhaus aller Voraussicht nach Mitte dieser Woche bereits wieder verlassen und mit Reha-Maßnahmen beginnen kann.

Björn Seipp: "Philipp bekommt alle Zeit, die er braucht!"

„Wir sind sehr froh, dass es Philipp wieder den Umständen entsprechend gut geht und hoffen, dass er schon bald wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren kann“, so HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. „Philipp bekommt jedoch alle Zeit der Welt, um seine Verletzung vollumfänglich auszukurieren. Wann er wieder spielen kann, ist derzeit noch nicht abzusehen – allerdings wissen wir von Philipp, dass er keinen Tag länger Pause macht als es aus medizinischer Sicht unbedingt sein muss.“

Neben Philipp Müller und dem langzeitverletzten Kari Kristjan Kristjansson werden HSG-Trainer Kai Wandschneider in dieser Woche gleich sechs weitere Spieler im Trainingsbetrieb fehlen. Steffen Fäth, Tobias Reichmann, Kevin Schmidt (alle Deutschland), Daniel Valo (Slowakei), Alois Mraz (Tschechien) und Nikola Marinovic (Österreich) gehen dieser Tage mit ihren Nationalmannschaften in der EM-Qualifikation an den Start. „Somit bleibt uns viel Zeit, um viel Individualtraining zu betreiben“, ließ Wandschneider nach dem 35:30-Auswärtserfolg am Wochenende in Gummersbach wissen und fügte mit einem Augenzwinkern an, „vielleicht können wir den Spieß ja mal umdrehen und in dieser Woche bei unserer A-Jugend anfragen, ob unsere Spieler mittrainieren dürfen?“