Philipp Weber: Zwischen Umzug, Zeit zu zweit und Workout!

Philipp Weber mit Lebensgefährtin Anne Hubinger im gemeinsamen Kreta-Urlaub.

DKB Handball-Bundesliga

Neuzugang vom SC DHfK Leipzig bereits in Wetzlar angekommen – Kreta- und Heimaturlaub bis zum Vorbereitungsbeginn mit Freundin Anne Hubinger

 

In der abgelaufenen Saison erzielte er 164 Erstliga-Tore für seinen Club SC DHfK Leipzig. Nunmehr wechselt der 23-jährige zur HSG Wetzlar. Die Rede ist von Rückraumspieler Philipp Weber, der vor wenigen Tagen seine „Zelte“ in Mittelhessen aufgeschlagen und eine Wohnung in Lahnau bezogen hat. „Gesehen oder gemacht habe ich noch nicht viel in Wetzlar. Ich war mit sehr mit dem Umzug beschäftigt und hatte noch keine Zeit gefunden mir die Stadt anzuschauen. Ich habe nur in Gießen einen kleinen Stadtbummel mit meiner Freundin gemacht, ansonsten haben sich die ersten Tage hier auf das Auspacken der Umzugskartons beschränkt“, erklärt der Rechtshänder, der seine ersten handballerischen Schritte bei der SG Eintracht Gilde gemacht hat. „Die Stadt Wetzlar macht mir einen sehr gemütlichen Eindruck, jedoch kann ich nicht so viel dazu sagen, bin aber gespannt sie möglichst schnell kennen zu lernen. Ich werde auf jeden Fall viel Zeit auf meinem Balkon verbringen - die Aussicht in die Lahn-Aue ist echt klasse.“ 

Einen seiner neuen Nachbarn kennt Weber schon sehr genau, denn gemeinsam mit dem gebürtigen Schönebecker wird Philipp Pöter von Leipzig nach Wetzlar wechseln. „Ich kenne Philipp schon sehr lange, wir werden in Lahnau auch in einem Haus zusammen wohnen. Er ist ein super Typ und guter Kumpel von mir“, so Philipp Weber, dem nicht wenige Experten in naher Zukunft den Sprung in die Nationalmannschaft zutrauen. Diesen möchte der 23-jährige in Wetzlar machen, unter der Anleitung von HSG-Trainer Kai Wandschneider.

„Nachdem klar war, dass mein Vertrag in Leipzig nicht verlängert wird, kam es relativ schnell zum Kontakt mit Wetzlar“, erklärt Weber. „Schon beim ersten Gespräch mit Kai Wandschneider, Jasmin Camdzic und Björn Seipp war ich Feuer und Flamme. Ich kann es kaum erwarten, für die HSG Wetzlar zu spielen. Ich freue mich sehr auf die Herausforderung und glaube, dass es der richtige Schritt für mich ist. Gemeinsam mit Philipp Pöter wird die Eingewöhnung im neuen Club sicherlich einfacher, aber ich glaube, dass es mir ohnehin leicht fallen wird, mich einzuleben. Ich habe gehört, dass die Wetzlarer Mannschaft eine sehr homogene Truppe ist und die Verantwortlichen des Clubs darauf auch großen Wert legen.“

In drei Wochen startet für die Grün-Weißen die Vorbereitung an die neue Saison, die 19. Erstliga-Spielzeit der Mittelhessen in Folge. „Wir sind eine Mannschaft mit vielen neuen Spielern, wenn wir es aber schaffen frühzeitig eine eingespielte Truppe zu werden, denke ich ist einiges möglich. Von Tabellenplätzen zu sprechen, wäre etwas zu früh“, gibt sich Weber bei der Frage nach Zielen diplomatisch. Zuvor steht für den Mann mit der Rückennummer 20 noch einmal ein ausgiebiger Urlaub mit seiner Lebensgefährtin Anne Hubinger an, die ebenfalls Profi-Handballerin ist und für den HC Leipzig sowie die deutsche Nationalmannschaft spielt. „Nach unserem Urlaub auf Kreta werde ein Konzert der Band ‚Coldplay‘ in Berlin besuchen und verbringe die restlichen Tage bei Eltern und Schwiegereltern in Magdeburg und an der Ostsee“, beschreibt Weber das Restprogramm seines Sommerurlaubs. „Zwischendurch heißt es aber täglich Workout, also Vorbereitung für die Vorbereitung. Wir haben von der HSG Wetzlar klare Aufgaben für die Sommerpause bekommen und gilt es dran zu arbeiten.“