Pokalsieg teuer bezahlt! Maximilian Holst erleidet Kreuzbandriss

Bild: www.hsg-wetzlar.de

DKB Handball-Bundesliga

Untersuchung in MediaPark Klinik am heutigen Vormittag bringt erschütternde Diagnose – Operation für Ende der Woche geplant

Die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar haben den gestrigen 31:22-Pokalsieg gegen den HSC 2000 Coburg teuer bezahlt. Linksaußen Maximilian Holst hat sich in der Partie erneut das vordere Kreuzband im linken Knie gerissen. Die Verletzung passierte Mitte der zweiten Halbzeit beim Torabschluss ohne Fremdeinwirkung und wurde heute in der MediaPark Klinik in Köln mittels MRT-Untersuchung diagnostiziert. Dort soll der 27-jährige auch Ende der Woche von Dr. med. Peter Schäferhoff, dem Mannschaftsarzt des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln, operiert werden. Die HSG Wetzlar muss auf Holst somit mehrere Monate verzichten.

„Das ist ein riesiger Schock für Max und uns alle, den es erst einmal zu verdauen gilt“, so HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. „In der MediaPark Klinik in Köln ist Max in besten Händen und natürlich erhält er von uns nun alle Unterstützung, die er braucht um so schnell wie möglich wieder zur Mannschaft zu stoßen.“ 

Für Holst ist es bedauerlicherweise bereits der zweite Kreuzbandriss im linken Knie. Anfang September 2014 hatte sich der Linksaußen die gleiche Verletzung zugezogen und war acht Monate ausgefallen. „Wir scheinen aktuell etwas das Pech gepachtet zu haben“, so Seipp. „Aber es kommen auch wieder andere Zeiten! Bei der aktuellen Personallage ist die Leistung, die wir gestern in Coburg gebracht haben, umso höher einzustufen und macht Mut für den Saisonauftakt am Freitag gegen Berlin. Selbstverständlich sind wir nunmehr dazu gezwungen, den Spielermarkt zu sondieren, um einen Ersatz für Max zu finden. Er wird zunächst einmal eine große Lücke im Team hinterlassen.“