Rückraumspieler Philipp und Michael Müller verlassen Erstligist HSG Wetzlar zum Saisonende!

DKB Handball-Bundesliga

Zwillinge informieren Aufsichtsrat und Geschäftsführung über Entscheidung Club verlassen zu wollen

Die Wege von Michael und Philipp Müller und der HSG Wetzlar werden sich zum Saisonende trennen. Beide Rückraumspieler informierten Aufsichtsrat und Geschäftsführung im persönlichen Gespräch, dass sie die eingebaute Option in ihren Verträgen ziehen und den Club nach dem 30. Juni 2013 verlassen werden. Grund sei ein Angebot eines anderen Vereins, zu deutlich verbesserten Konditionen. 

„Philipp und Michael liegen offenbar finanziell sehr viel lukrativere Angebote vor und wir bringen nach ausführlichen Gesprächen mit ihnen und ihrem Berater Verständnis dafür auf, dass dies ihre Entscheidungsgrundlage dafür ist, die HSG Wetzlar zum Saisonende zu verlassen“, so HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. „Natürlich bedauern wir die Entscheidung und hätten es gerne gesehen, wenn beide auch in der Spielzeit 2013/2014 das Trikot der HSG Wetzlar getragen hätten, aber mit solchen finanziellen Angeboten, wie sie den beiden Spielern nunmehr nach eigener Aussage vorliegen, kann und will unser Club nicht mithalten.“

Die Verträge der 28jährigen Zwillinge beinhalten die Option, den Zweijahresvertrag vorzeitig zu kündigen und die HSG Wetzlar bereits zum 30. Juni 2013 zu verlassen. „Diese Klausel war bei den damaligen Verhandlungen Bedingung für ein Zustandekommen des Vertrags mit der HSG Wetzlar, da laut ihres Beraters vermeintliche Bedenken bestanden, wie wirtschaftlich stabil der Club ist“, erklärt Björn Seipp. Dass die entsprechende Stabilität vorhanden sei, davon hätten sich die Spieler in den vergangenen Monaten überzeugen können, so Seipp, und damit diese auch weiter gewährleistet werden könne, würden die Verantwortlichen mit entsprechenden Offerten, wie sie den Müller-Zwillingen nunmehr vorlägen, auch nicht mithalten wollen. „Die wirtschaftliche Verantwortung gegenüber der HSG Wetzlar verbietet uns dies“, erklärt der Geschäftsführer, der sich gemeinsam mit Aufsichtsrat und Trainerteam jedoch sicher ist, „dass sich Philipp und Michael bis zum Saisonende voll für die HSG Wetzlar ins Zeug legen werden. Daran haben wir absolut keinen Zweifel!“