Selbstverwirklichung und Ausgleich durch Kunst!

DKB Handball-Bundesliga

Lena Katrin Wagner mit ihrem Label „LenArt“

Betritt man die Wohnung von Lena Katrin Wagner und Nikolai Weber wird eines sofort klar: die Inneneinrichtung scheint ganz von der kreativen Ader der 28jährigen geprägt zu sein. Ihre eigenen Werke zieren die Wände der Dachgeschosswohnung und auch die Farben ihrer Bilder spiegeln sich in Sofa und Kissen wider. Denn Lena Wagner ist nicht nur Pädagogin oder Spielerfrau. Nein, sie ist vor allem auch Künstlerin. Vor einiger Zeit gründete sie ihr eigenes Label „LenArt“, mit dem sie ihre Kunst auch außerhalb des Bekanntenkreises publik machen möchte.

Ihren Stil bezeichnet Lena als „experimentell und expressiv.“ Inspirationen bekommt die gebürtige Dutenhofenerin aus ihrer eigenen, über Jahre entstandenen „Ideenmappe“, in der sie unter anderem Postkarten oder Fotos sammelt, die ihr besonders ins Auge fallen. Die Umsetzung dieser gesammelten Ideen in ihren Bildern bezeichnet sie selbst nicht nur als „befreiendes Gefühl“. Es bedeutet für sie vor allem auch Selbstverwirklichung.

Lena, die bis vor zwei Jahren selbst noch aktive Handballerin war und nach eigener Aussage Handball spielte „seitdem sie laufen konnte“, findet in ihrer Kunst gerade den (geistigen) Ausgleich, den ihr der Sport nur körperlich bot.
Als Lehrerin für Sport, Deutsch und Kunst an der Kestnerschule in Wetzlar, möchte sie künstlerisch bei ihren Schülerinnen und Schülern vor allem eins erreichen: die Förderung und Stärkung der individuellen Kreativität.

Den Wintergarten ihrer Großmutter hat sie kurzerhand zur Künstlerwerkstatt umfunktioniert, doch sie träumt bereits von einem eigenen Atelier, in dem sie sich neben ihrem Job als Lehrerin verwirklichen kann.

 

Leandra Ibe