SG mit Geduld und Disziplin begegnen

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Für die Handballer der HSG Wetzlar steht nach dem spannenden Spiel zu Hause gegen den Aufsteiger Bergischer HC erneut eine ganz schwere Auswärtshürde an. Am Samstag um 19 Uhr treten die Salzer und Co. bei der SG Flensburg Handewitt an und wollen dort eine ähnlich gute Vorstellung abliefern wie in den ersten Gastspielen in Göppingen und Berlin.

 

Doch damit es dazu auch kommen kann, hat Ghenadij Chalepo nach der engen Partie am vergangenen Wochenende noch einmal zu Videoanalyse und Gesprächen gebeten. „Wir haben dieses Spiel noch einmal aufgearbeitet und besprochen, damit wir aus unseren Fehlern lernen“. Dies und einer Leistungungssteigerung insgesamt bedarf es dann auch im hohen Norden, wollen sich die Lahnstädter besser verkaufen als beim letztjährigen Gastspiel an der Förde. Zwar weiß Chalepo um die Tatsache, dass Flensburg sich in dieser Saison bisher ebenfalls oftmals schwer getan hat, doch die Verstärkungen und die Qualität des Teams sprechen für sich. „Mit Kaufmann und Glandorf haben sie zwei sehr starke Leute hinzugewonnen, sie sind aber aber auf jeder Position sehr gut und doppelt mit internationalen Leuten besetzt“, ist dem Coach klar, dass es ein schweres Unterfangen werden wird, wollen sich die Grün-Weißen Hoffnungen auf Zählbares machen.

Aber nicht nur dem Wiedersehen mit dem ehemaligen Wetzlarer Publikumsliebling Lars Kaufmann schaut der Trainer respektvoll entgegen, auch den zweiten ehemaligen Grün-Weißen hat Chalepo auf der Liste. „Sicher wird auch Petar Djordjic sehr motiviert sein und versuchen, gegen Wetzlar alles zu geben und sich gut zu präsentieren“, mahnt der Weißrusse zur Wachsamkeit und Konzentration. Hoffnung schöpfen die Lahnstädter aus den knappen Ergebnissen der SG in Großwallstadt, gegen Melsungen und Lemgo, wohlwissend, dass man „sehr gut, diszipliniert und geduldig spielen muss“, so Chalepo. Damit diese Taktik aufgeht und sein Team eine Chance hat, will der Cheftrainer, dass seine Spieler bereits im Angriff dafür sorgen, dass schnelle Konter der Hanseaten unterbunden werden.

Personell sind bei den Wetzlarern alle an Bord, auch die zuletzt angeschlagenen, aber gegen den BHC überragenden Timo Salzer und Niko Weber „haben beide die gesamte Woche mittrainiert und keine Probleme gehabt“. Bereits heute um acht Uhr morgens setzt sich der Tross der HSG in Richtung Norden in Bewegung. „Wir werden dann um 19 Uhr noch einmal dort trainieren“ lässt Chalepo nichts unversucht, bestmöglich und hellwach in Flensburg anzutreten.

(ebi)