Trainer Kai Wandschneider verlängert vorzeitig bei der HSG Wetzlar!

Trainer Kai Wandschneider (li.) und sein "Co" Jasmin Camdzic haben ihre Verträge bei der HSG Wetzlar bis Juni 2019 verlängert. (Bild: mediashots)

DKB Handball-Bundesliga

57-jähriger unterzeichnet Vertrag bis Juni 2019 – Auch Co- und Torwarttrainer Jasmin Camdzic bleibt Mittelhessen erhalten – Grün-Weißen mit Kontinuität auf sportlicher Kommandobrücke

Der Geschäftsführer des Handball-Erstligisten HSG Wetzlar, Björn Seipp, hatte es zuletzt immer wieder als die wichtigste Personalentscheidung für den Club bezeichnet, jetzt ist sie gefallen. Trainer Kai Wandschneider hat seinen im Sommer auslaufenden Vertrag bei den Mittelhessen um zwei weitere Jahre bis zum 30.06.2019 verlängert. Unabhängig davon konnten die Grün-Weißen auch die weitere Zusammenarbeit mit Co- und Torwarttrainer Jasmin Camdzic bis Mitte 2019 vereinbaren. Wandschneider und Camdzic stehen bei der HSG Wetzlar seit fast fünf Jahren auf der Kommandobrücke und sind maßgeblich für die sportliche Entwicklung der Domstädter verantwortlich. 

„Ich freue mich sehr, dass sich Kai und Jasmin für ihre jeweiligen Vertragsverlängerungen entschieden haben und ich weiß, ich kann diesbezüglich auch im Namen aller Fans und Sponsoren sprechen“, so Björn Seipp. „Beide sind absolute Fachmänner auf ihrem Gebiet und es macht unheimlich viel Spaß mit ihnen zusammen zu arbeiten. Unsere sportlichen Erfolge sind eng mit den Namen Wandschneider und Camdzic verbunden. Umso schöner ist es zu wissen, dass beide auch über das Saisonende hinaus an Bord der HSG Wetzlar bleiben.“

Kai Wandschneider war im März 2012 von den Grün-Weißen verpflichtet worden. Der heute 57-jährige hatte zuvor elf Spielzeiten den TSV Bayer Dormagen trainiert, ehe die Rheinländer Insolvenz anmelden mussten. Wandschneider schaffte mit der HSG Wetzlar am vorletzten Spieltag der Saison 2011/2012 noch den Klassenerhalt und entwickelte die Grün-Weißen mit seiner akribischen Arbeit in den Folgejahren zu einem Team, das sich trotz der regelmäßigen Abgänge von Leistungsträgern im Tabellenmittelfeld der Handball-Bundesliga etablieren konnte. Dazu entwickelten sich unter Wandschneider Spieler wie Tobias Reichmann, Steffen Fäth, Andreas Wolff, Jannik Kohlbacher und zuletzt auch Philipp Weber zu Nationalspielern. Der studierte Diplom-Sportlehrer wurde in der Saison 2012/2013 zum „Trainer des Jahres“ in der DKB Handball-Bundesliga gewählt.

Wandschneider: "HSG Wetzlar ist eine Herzensangelegenheit und das war ausschlaggebend!"

„Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das mir die HSG Wetzlar, durch Geschäftsführung und Aufsichtsrat, schenkt“, so Wandschneider. „Ich glaube, dass ich sehr gut zum Verein passe und der Verein zu mir. Es ist schön, die von gegenseitigem Respekt geprägte Zusammenarbeit auch in den kommenden beiden Spielzeiten fortsetzen zu dürfen. Die HSG Wetzlar ist mittlerweile zu einer Herzensangelegenheit für mich geworden und das war ausschlaggebend für meine Vertragsverlängerung.“

Co- und Torwarttrainer Jasmin Camdzic arbeitet bereits seit November 2011 für die HSG Wetzlar. Der gebürtige Bosnier kam damals vom heutigen Drittligisten TV Gelnhausen nach Mittelhessen. Camdzic, der früher selbst in der 2. Handball-Bundesliga das Tor gehütet hat, gilt als ausgewiesener Experte in Sachen Torhüterausbildung, was unter anderem die Leistungsexplosion von Europameister Andreas Wolff bei der HSG Wetzlar bewiesen hat. Der 46-jährige ist bei den Grün-Weißen aber auch in das Scouting und eng in die sportliche Personalplanung eingebunden.

Camdzic: "Respektvoller Umgang sorgt für Spaß und Freunde an meinem Job!"

„Auch ich freue mich wirklich sehr über meine Vertragsverlängerung“, so Camdzic. „Für mich war es eine sehr leichte Entscheidung, zwei weitere Jahre hier in Wetzlar dranzuhängen. Das gute Arbeitsklima und der respektvolle Umgang miteinander sorgen für jede Menge Spaß und Freude an meinem Job. Nur dadurch ist es möglich jeden Tag auf höchstem Niveau Leistung zu bringen. Für mich persönlich war es immer von großer Bedeutung, dass ich mich wohlfühle, wo ich arbeite und das ist in Wetzlar absolut der Fall. Ich freue mich sehr auch weiter mit dem Management, den Trainern, der Mannschaft sowie den Betreuern und Ärzten zusammenzuarbeiten – mit dem Ziel dem Club eine erfolgreiche Zukunft zu ermöglichen und die vielen Fans stolz zu machen.“

„Durch die wichtigen Vertragsverlängerungen von Kai und Jasmin haben wir nunmehr die notwendige Planungssicherheit auf diesen Positionen“, weiß Geschäftsführer Björn Seipp. „Gemeinsam mit der Mannschaft gilt es nun die nötigen Punkte für den Klassenerhalt einzufahren, um auch in Sachen Personalplanung die ersten Schritte machen zu können und an mehr Kontinuität zu arbeiten, wie sie auf der Trainerposition schon gegeben ist.“