Trainingslager in Sölden: Bis zu vier Einheiten täglich!

Das Team auf dem Fußmarsch zur nahegelegenen Trainingshalle.

DKB Handball-Bundesliga

Handball-Erstligist HSG Wetzlar legt athletische Grundlagen im Ötztal – Trainer Wandschneider mit komplettem Kader vor Ort

Nach knapp neun Stunden Busfahrt sind die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar am Montagabend im Ötztal in Österreich angekommen. In Sölden schlugen die Grün-Weißen ihr sechstägiges Quartier auf, um sich bis einschließlich Samstag allen voran im athletischen Bereich auf die 19. Erstliga-Saison in Folge vorzubereiten. Dabei stehen Trainer Kai Wandschneider alle Spieler zur Verfügung.

Bereits nach der Ankunft und dem obligatorischen „Check-in“ im Hotel Alpina Sölden stand die erste Halleneinheit auf dem Programm. Am Morgen danach bat Athletiktrainer Jonas Rath die Spieler dann bereits um 7 Uhr zum Waldlauf, ehe am späten Vormittag Athletik- und Krafttraining im Mittelpunkt standen. „Wir werden bis zu viermal am Tag trainieren! Die Zeit hier in Sölden wird für die Jungs kein Zuckerschlecken“, verrät Rath, der in Sachen Dosierung der entsprechenden Belastung im stetigen Austausch mit Kai Wandschneider steht. „Nachmittags geht es dann mit dem Ball weiter, denn wir wollen auch die Abläufe auf dem Spielfeld hier in Sölden verfeinern, um optimal vorbereitet in den Linden-Cup in der kommenden Woche zu gehen“, so der Chefcoach.

Zwischen den Trainingseinheiten steht neben Essen und Ruhezeiten auch die physiotherapeutische Behandlung an. „Unsere Physios haben jede Menge zu tun, um die Muskeln zu lockern und kleinere Wehwehchen zu behandeln“, verrät Wandschneider, der für seine Spieler jedoch auch einige Überraschungen geplant hat, um für Abwechslung vom harten Trainingsalltag zu sorgen. „Die Jungs werden ihren Spaß haben und so als Team noch enger zusammenrücken“, ist sich der 56-jährige sicher. „Die Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Trainingslager sind hier ins Sölden ideal.“

In Ötztal stehen für die Grün-Weißen keinerlei Testspiele auf dem Programm. Diese warten erst in der kommenden Woche bei der 25. Auflage des „Linden-Cups“ auf die Mittelhessen, wenn es gegen den TV Hüttenberg, die MT Melsungen und den DHB-Pokalsieger SC Magdeburg geht.