Trainingslager-Tagebuch – Tag 1

Fotoshooting mit unserem Partner mediashots aus Linden.

DKB Handball-Bundesliga

Fotoshooting, Tests und Besprechungen in Hennef

 

Der erste Tag des fünftägigen Trainingslagers in der Sportschule in Hennef war am Montag erst spät abends zu Ende. Doch am harten Trainingspensum lag es noch nicht, dass die Spieler müde und geschafft in ihre Betten fielen. Doch fangen wir von vorne an: 

Vormittags um zehn Uhr begann an der Sporthalle Dutenhofen die Reise in die Sportschule Hennef, die einmal mehr einen durchweg positiven Eindruck macht und optimale Bedingungen für die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar bietet. Schon auf dem Weg ins Trainingslager offenbarte sich eine neue Facette von Neuzugang Andreas Wolff, der sich mit einem vollbeladenen Kleinbus gekonnt durch die Baustellen der A3 schlängelte. Tobias Hahn, der einen weiteren Kleinbus chauffierte, konnte kaum Schritt halten mit seinem Mannschaftskollegen: „Ich habe kurzzeitig den Anschluss verloren, da Andi echt auf’s Gas getreten hat.“ Kaum angekommen ging es auch schon in den großen Speiseraum, in dem sich den HSG-Spielern nicht nur ein sportlergerechtes Essen sondern auch ein eindrucksvoller Blick auf das himmelblaue Wasser des großen, neuen Schwimmbeckens bot, dass ab Mittwoch von den Gästen der Sportschule genutzt werden kann.

Nach einer sehr schmackhaften Mahlzeit, mussten sich die Wandschneider-Schützlinge von ihrer Schokoladenseite präsentieren, da der Fototermin mit den Mitarbeitern von mediashots  anstand. Am Besten machte sich dabei nach eigener Meinung Betreuer Stefan Rühl, der nach nur zwei „Shoots“ das Set schon verlassen konnte. „Habt ihr gesehen, wie das geht? So macht man das Jungs“, bekamen die Spieler im direkten Anschluss von „Migge“ zu hören. Diese beschäftigten sich in der Wartezeit auf unterschiedlichste Art und Weise. Vom Siebenmeter-Punkt wurden die neusten Tricks ausgepackt oder eine Runde Basketball gespielt. Als sehr treffsicher erwies sich dabei auch Trainer Kai Wandschneider, der mit einem lockeren Handgelenk einen Ball nach dem anderen im Korb unterbrachte.

Doch es wurde nicht nur rumgeflachst, denn unter der Obhut von Athletiktrainer Thorsten Ribbecke und Gast-Doktorantin Charlotte Eberl unterzogen sich die Kaderspieler einer individuellen Mobilitätsdiagnose, bei der u.a. die Stabilität und Beweglichkeit der einzelnen Akteure getestet wurde. Neuzugang Dennis Krause fand klare Worte zu seiner Darbietung bei diesem Test: „Ich überzeuge wohl eher beim Krafttest.“ Vor dem Abendessen durften die Grün-Weißen dann auch endlich den Ball in die Hand nehmen. Nach einem zwanzigminütigem „Einkicken“, bei dem Neuzugang Kent Robin Tönnesen den Fußball mit einem misslungenem Schuss im Basketballkorb unterbrachte, stand eine lockere Taktikeinheit an.

Für die Mannen um Routinier Daniel Valo und vor allem für Physiotherapeutin Katharina Dietsch war nach dem „Dinner“ jedoch noch lange nicht Schluss. Thorsten Ribbecke präsentierte den HSG-Spielern im Besprechungsraum seinen Athletikplan für die nächsten sechs Monate, der interessiert aber mit teilweise bangen Blicken aufgenommen wurde. Nach dem offiziellen Teil ging es für „Kathi“ Dietsch nahtlos weiter, da sie bis tief in die Nacht noch kleinere Blessuren der einzelnen Akteure behandeln musste. Die junge Garde nutzte die Wartezeit bis zu ihrer Behandlung um auf der Playstation eine Partie „Fifa 13“ zu spielen, die per Beamer und einer Leinwand ausgefochten wurde. Bei der Frage, wer der beste Fifa-Spieler sei, riss die Hälfte ihre Arme hoch. Einig waren sich dann aber alle beim Gang in die Betten, denn jeder machte einen erschöpften Eindruck. Es bleibt abzuwarten ob der Ermüdungszustand in den nächsten Tagen vielleicht nicht schon früher eintritt, wenn die Waldläufe und weitere Athletik-Einheiten anstehen.