„Unserem Gegner ist rein gar nichts eingefallen“!

Nachwuchs

Wetzlarer U 23 macht kurzen Prozess mit Aufsteiger Griedel / Rejab sieht früh Rot

Erneut gab sich der junge Unterbau der HSG Wetzlar keine Blöße. Hatte der letztjährige Vizemeister der Handball-Landesliga Mitte der Männer bereits am vergangenen Spieltag der TSG Münster sämtliche spielerischen Grenzen aufgezeigt, hatte nun der Aufsteiger TSV Griedel überhaupt nichts zu lachen. Beim 41:20 (23:6)-Kantersieg lag die Grundlage dennoch wieder einmal in der überragenden 3:2:1-Defensive der Hausherren, die den Wetterauern jegliche Angriffszähne zog.

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II – TSV Griedel 41:20

„Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Schützlinge. Es gab noch ein paar Kleinigkeiten, die ich im Vergleich zu letzter Woche besser sehen wollte. Das haben die Jungs auch umgesetzt“, fasste Andreas Klimpke, Coach der HSG Wetzlar U23, zusammen. Nicht nur dass der TSV bereits in der 8. Spielminute mit 1:9 zurücklag, auch der frühe Verlust von Spiellenker Ziad Rejab wühlte das Spiel der Gäste noch weiter auf. Der Routinier hatte als letzter Mann im Gegenstoß regelwidrig eingegriffen und daher folgerichtig frühzeitig den roten Karton gesehen.

Schon in der ersten Halbzeit schraubten die Grün-Weißen den Deckel auf diese Partie. Das 20:6 in der 25. Minute fiel schon in die Kategorie „uneinholbar“. Schließlich waren die Angriffsbemühungen der Griedeler an manchen Stellen schon fast bemitleidenswert, sodass das Resultat auch in dieser Höhe vollkommen in Ordnung ging. „Unsere Abwehr hat einen richtig guten Job gemacht. Da muss man wirklich sagen, dass unserem Gegner in der Tat rein gar nichts eingefallen ist“, erklärte Klimpke. Beim 33:14 von Dennis Agel war das Aufeinandertreffen im Grunde nichts anderes mehr als reines Schaulaufen (52.).

Dutenhofen: Gümbel, Sulzbach; J. Wallwaey (7/3), Pjanic, Krell (1), J. Weber (5), Wick (1), L. Wallwaey (6), Köhn (3), Schaus (3), Loh (3), Kraft (6), Agel (6)

Griedel: Bonn, Hilbert; Rejab (1), Müller, Weiß, Scheurich (2), Noll, Leister, Grieb (2), Stolte, Lingenberg (3), Kipp (3), Görlach (5/1), Schepp (4/1)

Schiedsrichter: Sauermilch/Muhlberger (Maintal). – Zuschauer: 200. – Zeitstrafen: 8:10 Minuten. –Rote Karten: Rejab (8., grobes Foulspiel), Görlach (48., Kopftreffer bei Siebenmeter). –Siebenmeter: 3/3:5/2

Quelle: Gießener Anzeiger 23.09.13