Vertrag mit Trainer Kai Wandschneider vorzeitig verlängert!

DKB Handball-Bundesliga

54jähriger bleibt bis 30.06.2017 - "Trainer des Jahres 2013" freut sich über Vertrauensbeweis:„Fühle mich unheimlich wohl in Mittelhessen“

Der Handball-Erstligist HSG Wetzlar plant die Zukunft und hat dafür eine wichtige Personalentscheidung getroffen. Trainer Kai Wandschneider soll die sportlichen Geschicke der Mittelhessen bis ins Jahr 2017 leiten. Der Vertrag des 54jährigen, der ursprünglich bis zum 30. Juni 2015 galt, wurde vorzeitig um zwei weitere Jahre verlängert. Das gaben die Domstädter am Mittag auf einer Pressekonferenz im "Citystore" des Partners Auto Diehl in Wetzlar bekannt.

„Wir freuen uns sehr, dass wir langfristig mit Kai Wandschneider planen können“, so HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. „Kai ist ein ausgewiesener Fachmann, der Handball liebt und lebt. Dass die HSG Wetzlar in der abgelaufenen Saison mit Tabellenplatz sieben das beste sportliche Abschneiden ihrer Erstliga-Geschichte feiern durfte, ist allen voran seiner akribischen Arbeit zu verdanken. Nicht umsonst wurde er zum Trainer des Jahres in der DKB Handball-Bundesliga gewählt. Diesen erfolgreichen Weg wollen wir gemeinsam mit Kai fortsetzen und den Erstligastandort Wetzlar nachhaltig weiterentwickeln.“

Auch Wandschneider freut sich über die Vertragsverlängerung: „Dies ist ein enormer Vertrauensbeweis von Aufsichtsrat und Geschäftsführung, für den ich sehr dankbar bin. Ich fühle mich unheimlich wohl in Mittelhessen. Wir haben in den zurückliegenden Monaten alle hart gearbeitet – auf und abseits des Parketts – und werden das auch weiterhin tun, um das Optimum aus den vorhandenen Möglichkeiten herauszuholen. Ich freue mich, dass ich langfristig an der Weiterentwicklung der HSG Wetzlar mitarbeiten und somit Teil dieses spannenden Projektes in dieser handballbegeisterten Region sein darf.“

Kai Wandschneider war von den Mittelhessen im März 2012 verpflichtet worden. Der 54jährige hatte zuvor über neun Jahre Bayer Dormagen bzw. den DHC Rheinland trainiert, ehe der Club Insolvenz anmelden musste. Wandschneider nahm sich daraufhin eine etwa einjährige Auszeit, doch als der Ruf aus Wetzlar ihn erreichte, zögerte der gebürtige Hamburger nicht und übernahm das sportliche Ruder in Mittelhessen, obwohl die Grün-Weißen zum damaligen Zeitpunkt um den Klassenerhalt bangen mussten.

Unter der Führung von Wandschneider zog die HSG Wetzlar den Kopf noch aus der Schlinge und avancierte in der Saison 2012/2013 zur „Überraschungsmannschaft der Liga“, die u.a. mit Siegen über den HSV Hamburg, die Füchse Berlin, Frisch-Auf Göppingen oder den SC Magdeburg für Aufsehen sorgte und am Ende den siebten Tabellenplatz belegte. Aktuell belegt das neuformierte Team von Kai Wandschneider den 13. Platz in der DKB Handball-Bundesliga und steht im Viertelfinale des DHB-Pokals.