Vor erneut ausverkauftem Haus! HSG Wetzlar empfängt Hamburg

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DKB Handball-Bundesliga

Duell der Tabellennachbarn steigt am Freitagabend in Rittal Arena Wetzlar – Trainer Kai Wandschneider: „Müssen wieder heiß laufen und richtig brennen!“

Zum zweiten Mal innerhalb von nur zehn Tagen ist die Rittal Arena bei einem Heimspiel der HSG Wetzlar restlos ausverkauft! Wenn am Freitagabend um 19.45 Uhr das Duell mit dem Tabellennachbarn HSV Hamburg angepfiffen wird, dann wohnen 4.421 Zuschauer der Partie bei, die von den Unparteiischen Marcus und Andreas Pritschow geleitet wird. Die Spielaufsicht hat dann DHB-Schiedsrichterwart Peter Rauchfuß. "Wir haben uns intern ein neues Ziel bis zum Jahresende gesetzt. Umso früher wir mit dem Punktesammeln anfangen, umso besser", gibt HSG-Trainer Kai Wandschneider klar die Marschrichtung seiner Mannschaft für Freitagabend vor, ohne die internen Ziele zu verraten.

Die Gäste aus der Hansestadt reisen am Freitag mit einem im Sommer neuformierten Kader an, der laut Wandschneider jede Menge individuelle Qualität besitzt. „Sie verfügen unter anderem mit Jogi Bitter, Hans Lindberg, Adrian Pfahl oder Pascal Hens über jede Menge Erfahrung und sportliche Klasse. Dazu hat sich die neuzusammengestellte Mannschaft unter Michael Biegler schnell gefunden und harmoniert bereits sehr gut, was vor allem für die gute Arbeit meines Kollegen spricht“, so Wandschneider, der dem Starensemble aus Hamburg die Favoritenrolle zuschiebt. „Im Vergleich zum vergangenen Heimspiel gegen Kiel müssen wir uns deutlich steigern, um gegen den HSV erfolgreich sein können. Wir müssen wieder heiß laufen, richtig brennen und den Fans das zeigen", weiß der gebürtige Hamburger. „Wenn wir dazu die technischen Fehler im Vergleich zum Kiel-Spiel deutlich minimieren und in der Abwehr wieder mit mehr Biss zu Werke gehen, haben wir eine gute Chance, die nächsten Big-Points einzufahren.“   

Für das ambitionierte Vorhaben stehen dem 56-jährigen nach derzeitigem Stand alle Spieler zur Verfügung. Auch Kreisläufer Sebastian Weber, der seine Oberschenkelverletzung mittlerweile komplett auskuriert hat. Aufgrund ihrer beruflichen Ausbildung befinden sich Steffen Fäth und Tobias Hahn derzeit zwar im Prüfungsstress, doch das, so Wandschneider, „zählt alles nicht! Auf dem Feld will ich 60 Minuten hundert Prozent Konzentration und Vollgas von meiner Mannschaft sehen. Wir spielen schon drei Monate am Limit, jetzt müssen wir das noch einen Monat länger tun. Und das können wir auch!"

Auf lautstraken Unterstützung von der Tribüne dürfen die Grün-Weißen zum wiederholten Male zählen. "Die ausverkaufte Halle ist eine zusätzliche Motivation für unsere Jungs“, ist sich HSG-Geschäftsführer Björn Seipp sicher. „Das Interesse an der HSG Wetzlar ist riesengroß und eine Anerkennung für die bisherigen Leistungen unseres Teams, an die es nun wieder anzuknüpfen gilt."

Mit einem Sieg gegen den favorisierten HSV Hamburg würde der aktuelle Tabellenfünfte der DKB Handball-Bundesliga wieder in die Erfolgsspur zurückkehren und sich in der Spitzengruppe der Liga weiter festsetzen. „19 Punkte zum jetzigen Zeitpunkt sind eine sensationelle Ausbeute, auf der sich hier aber niemand ausruhen will! Zumal wir wissen, dass wir in den kommenden Wochen, mit den Spielen in Leipzig, gegen Melsungen, in Hannover-Burgdorf und in Magdeburg, noch echt harte Brocken vor der Brust haben.“