Wandschneider: „Bei einem Heimspiel ist alles möglich!“

DKB Handball-Bundesliga

Aufeinandertreffen mit ehemaligen Wetzlarer Philipp Weber – Einsatz von Alexander Hermann fraglich

Nur eine Woche nach dem überragenden Heimsieg der Grün-Weißen, trifft der Handball-Erstligist HSG Wetzlar auf den ambitionierten Gast aus Leipzig. Mit dabei der ehemalige Wetzlarer Philipp Weber. Anwurf der Partie, die von dem Schiedsrichtergespann Blümel/Loppaschweski geleitet wird, ist um 19.00 Uhr. Steh- und Sitzplatzkarten sind an der Abendkasse noch erhältlich.

„Natürlich freuen wir uns nach einem solchen Heimsieg gegen den THW Kiel mit einer überragenden Fanunterstützung direkt eine Woche später wieder vor heimischen Publikum zu spielen“, beginnt Wandschneider den Ausblick auf Leipzig. „Diese Unterstützung war außergewöhnlich“.

Mit dem Tabellensechsten kommt eine Mannschaft an die Lahn, wo Wandschneider regelrecht ins Schwärmen gerät: „Bei Leipzig ist es schwer Schwächen auszumachen. In den letzten Jahren wurde hier kontinuierlicher Aufbau betrieben. Ein einstelliger Tabellenplatz für Leipzig ist somit Pflicht.“ Neben dem ehemaligen Wetzlarer Philipp Weber warnt der gelernte Sportwissenschaftler aber auch vor Semper und Pieczkowski im Rückraum, aber auch Milosevic am Kreis, der von Weber’s Auge profitiert.

Begeistert ist Wandschneider aber auch von seinen Wetzlarer Jungs „Es ist enorm, wenn man sieht mit was für einer Kampfkraft das Team z.B. in das Spiel gegen Kiel gegangen ist. Hier hat jeder 100% gegeben – angefangen von einem herausragenden Torhüter, haben wir in der Abwehr nicht nur im Mittelblock, sondern auch auf den Halbpositionen gut gestanden. Das müssen wir auch gegen Leipzig abrufen. Im Angriff hat Joao Ferraz ein super Spiel mit tollen Anspielen an den Kreis und für Kristian Björnsen gemacht.“

„Aber wir müssen immer einen Schritt weiter machen.“ Als nächstes gilt es Olle Forsell-Schefvert weiter zu integrieren, vor allem auch da der Einsatz von Alexander Hermann aufgrund eines Infektes fraglich ist. Auch Maximilian Holst kämpft nach wie vor mit Knieproblemen, während Stefan Kneer ebenfalls ein paar Tage nicht am Training teilnehmen konnte. Spielmacher Filip Mirkulovski kehrt jedoch wieder zum Team zurück.

„Wir haben mit dem Sieg gegen den THW Kiel ein schönes Zeichen gesetzt – für uns und die Fans, aber der SC DHfK Leipzig macht in dieser Saison den nächsten Schritt, weshalb es für uns mit Sicherheit nicht einfach wird. Aber – wir wissen ja alle, bei einem Heimspiel ist alles möglich“, schließt Wandschneider seinen Ausblick auf das kommende Spiel ab.