Wandschneider: „Unsere Mittel klug einsetzen“

DKB Handball-Bundesliga

Nur noch wenige Stehplatzkarten erhältlich – Spielmacher Mirkulovski noch nicht einsatzbereit

Im elften Heimspiel der Saison treffen die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar auf den direkten Tabellennachbar aus Magdeburg. Die Hessen rangieren mit vier Punkten Rückstand auf dem sechsten Tabellenrang, während der SCM derzeit auf dem „internationalen“ fünften Tabellenplatz weilt. Anwurf der Partie, die vom Brüder-Gespann vom Dorff/vom  Dorff geleitet wird, ist um 19.00 Uhr. Für das Duell der Tabellennachbarn sind noch wenige Stehplatzkarten erhältlich.

Das Hinspiel im September des vergangenen Jahres entschieden die Bördestädter mit 30:26 für sich und auch bei dem zweiten Aufeinandertreffen sieht Trainer Kai Wandschneider die Magdeburger als klaren Favorit: „Magdeburg ist bärenstark, dort ziehen alle an einem Strang und sie sind auf allen Positionen zweifach gut besetzt.“

Aber Wandschneider weiß auch um die Stärken seines Teams: „Die Mannschaft geht über die Saison gesehen an die Leistungsgrenze, kann gegen fast jeden anderen Bundesligisten gewinnen, aber auch verlieren! Es ist immer wieder erstaunlich, was die Mannschaft aus sich rausholt.“

Die Statistik der Begegnungen der beiden Mannschaften bestärkt die Einschätzung von Kai Wandschneider. In 37 Spielen konnte der SC Magdeburg insgesamt 21 Mal als Sieger vom Parkett gehen. Zwölf Mal hieß der Sieger am Ende HSG Wetzlar, wobei darunter zehn Heimsiege waren.

Bei den Mittelhessen ist Spielmacher Filip Mirkulovski nicht einsatzbereit. Ebenfalls kann Wandschneider noch nicht auf die Langzeitverletzten Maximilian Holst und Joao Ferraz zählen. Aber auch bei den Gäste aus Magdeburg plagen sich einige der Spieler mit Blessuren herum. So laboriert unter anderem Abwehrchef Finn Lemke an einer Sehnenreizung im Fuß.

„Es kommt darauf an, die Mittel, die wir haben, klug einzusetzen. Wir müssen eine bärenstarke Abwehr spielen wie gegen Melsungen und brauchen eine überragende Torwartleistung, um gegen Magdeburg eine Chance zu haben“, weiß Wandschneider durchaus eine Lösung den Favorit zu ärgern.