Wandschneider: „Wir haben keine Zeit uns auszuruhen!“

DKB Handball-Bundesliga

HSG Wetzlar empfängt am Freitagabend den TSV Hannover-Burgdorf in Rittal Arena – Nur noch wenige Sitzplätze erhältlich!

Nach drei Siegen aus den vergangenen vier Spielen in der DKB Handball-Bundesliga geht das Team der HSG Wetzlar mit viel Selbstbewusstsein in das nächste Heimspiel gegen den TSV Hannover-Burgdorf. Die selbsternannten „Recken“ sind am Freitagabend in der Rittal Arena Wetzlar zu Gast. Anwurf der Partie, für die es nur noch wenige Sitzplatzkarten gibt, ist um 19.45 Uhr. Geleitet wird das Duell des Tabellennachbarn vom erfahrenen DHB-Schiedsrichtergespann Holger Fleisch (Ostfildern) und Jürgen Rieber (Nürtingen). Die Spielaufsicht hat Ralf Damian.

„Die Mannschaft von Hannover hat eigentlich keine Schwächen. Sie können in der Bundesliga jeden schlagen – zu Hause und auswärts“, lobt Wetzlars Coach Kai Wandschneider den Gegner aus der niedersächsischen Hauptstadt, für den mit Nikolai Weber und Sven Sören Christophersen gleich zwei ehemaligen HSG-Spieler auflaufen. „Christopher Nordmeyer ist ein hervorragender Trainer, der seine Mannschaft sehr variantenreich spielen lässt und immer für eine Überraschung gut ist. Zudem gibt Hannover nie auf! Selbst wenn man gegen sie zehn Minuten vor Schluss mit fünf Toren führt, ist noch nichts entschieden. Wir müssen und werden uns gut auf diesen Gegner vorbereiten und wie zuletzt an unsere absoluten Grenzen gehen, um dieses Spiel zu gewinnen!“

Mit 15:15-Punkten stehen die „Recken“ derzeit auf Platz 10 der Tabelle, könnten bei einem Wetzlarer Heimsieg von den Grün-Weißen überflügelt werden. „Wir schauen nicht auf die Tabellen und eventuelle Zwischenplatzierungen. Was zählt sind nur die Punkte“, verrät HSG-Geschäftsführer Björn Seipp, der nach dem Heimsieg zuletzt über den Bergischen HC auf ein weiteres erfolgreiches Auftreten seines Teams vor eigenem Publikum hofft. „Natürlich ist es egal, wo wir unsere Siege für den Klassenerhalt einfahren, aber zu Hause, vor unseren fantastischen Zuschauern, ist es natürlich immer noch etwas schöner! Erfahrungsgemäß sind die Duelle mit Hannover aber ganz enge Spiele. Wir müssen uns auf einen harten Fight über 60 Minuten einstellen!“ In fünf gemeinsamen Erstligajahren siegte die HSG Wetzlar in fünf Partien, Hannover jubelte vier Mal und ein Spiel endete Unentschieden.

Die Mittelhessen erwarten am Freitagabend einmal mehr über 4.000 Zuschauer in der Rittal Arena, die die Mannschaft der Domstädter wie immer lautstark unterstützen werden. Bis auf die Langzeitverletzten Maximilian Holst (Kreuzbandriss) und Kent Robin Tönnesen (Muskelbündelriss) hat Trainer Kai Wandschneider nach aktuellem Stand alle Mann an Bord. „Natürlich haben die zurückliegenden Englischen Wochen einige Kraft gekostet, aber daran verschwende ich keinen Gedanken, denn ich weiß, dass unsere Jungs über einen ungeheuren Willen verfügen, der Berge versetzen kann“, so Wandschneider. „Wir haben keine Zeit uns auszuruhen! Das habe ich auch der Mannschaft gesagt. Durchatmen können wir erst, wenn wir am 26. Dezember im Bus sitzen und von Kiel nach Hause fahren. Solange sind wir im Tunnel, in Trance! Mit 14 Punkten haben wir erst das Minimalziel der Hinrunde erreicht und jetzt noch dreimal die Chance, diese Bilanz zu verbessern.“

Eintrittskarten für das Duell mit dem letztjährigen Europapokal-Teilnehmer, für das es noch ausreichend Stehplatzkarten gibt, sind am Freitagabend ab 18.15 Uhr an der Abendkasse oder bis dahin in allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.