Wandschneider: „Wollen uns von Spiel zu Spiel steigern!“

DKB Handball-Bundesliga

HSG Wetzlar empfängt am Sonntag um 17.15 Uhr den TuS N-Lübbecke in Rittal Arena – Weitere Verletzungssorgen!

Am Sonntag, den 8. September 2013 um 17.15 Uhr trifft die HSG Wetzlar in ihrem zweiten Heimspiel dieser Saison auf den TuS N-Lübbecke. Anpfiff ist um 17.15 Uhr in der Rittal Arena. Im dritten Spiel dieser noch jungen Saison muss HSG-Übungsleiter Kai Wandschneider weitere verletzungsbedingte Ausfälle hinnehmen, denn mit Christian Rompf (Gehirnerschütterung), Kristian Bliznac (Bänderriss) und Magnus Dahl (Augenverletzung) fallen neben den Langzeitverletzten Adnan Harmandic, Daniel Valo und Kevin Schmidt drei weitere Akteure aus. Auch wenn das HSG-Lazarett in drastischer und in 15 Erstligajahren nicht dar gewesener Art und Weise anwächst, gibt sich HSG-Kapitän Jens Tiedtke kämpferisch: „Über die Verletzungen dürfen wir uns jetzt keine Gedanken machen, da uns das Thema auch noch in den nächsten Wochen verfolgen wird. Wir müssen jetzt noch enger zusammenrücken und mit der Mannschaft gewinnen, die auf dem Parkett steht – ohne Ausreden!“

Dass dies morgen ein hartes Stück Arbeit wird, ist jedem im grün-weißen Lager bewusst, da Lübbecke mit einem überaus deutlichen 32:22-Sieg über die extrem verstärkte MT Melsungen in die Spielzeit gestartet ist. „Dieser Sieg der Lübbecker kam schon ein wenig überraschend, jedoch sind wir spätestens jetzt gewarnt“, sagte Jens Tiedtke. Die Mannen von Dirk Beuchler verfügen über hohe individuelle Qualitäten, vor allem aus der „zweiten Reihe“. „TuS N-Lübbecke hat mit Arne Niemeyer, Jens Schöngarth, Drago Vukovic und Ales Pajovic einen sehr treffsicheren und wurfgewaltigen Rückraum“, so die Einschätzung von Kai Wandschneider. Zudem stellt das selbsternannte „stärkste Dorf im Land“ einen massiven und kompakten Abwehrverbund. Ein entscheidenden Faktor für den Spielverlauf hat der gelernte Sportwissenschaftler Kai Wandschneider auch schon ausgemacht: „Wir müssen hinten als auch vorne die Zweikämpfe gewinnen und über 60 Minuten hart und konzentriert arbeiten.“

Trotz der beiden Niederlagen zum Saisonstart konnte der HSG-Trainer auch in dieser Trainingswoche einen Aufwärtstrend erkennen. „Wir haben in den vergangenen Tagen gut gearbeitet und jetzt versuchen wir uns von Spiel zu Spiel zu steigern“, so Wandschneider. Trotz der am Ende doch hohen Niederlage in Mannheim gegen die Rhein-Neckar Löwen war vor allem in der ersten Hälfte eine Leistungssteigerung zu sehen. Da die Domstädter mit einem dezimierten Team antreten werden, wird der Heimvorteil eventuell von wichtiger Bedeutung sein. „Es ist immer noch ein Heimspiel für uns. Wir wissen, dass wir zu Hause gewinnen können und das werden wir auch am Sonntag mit aller Kraft versuchen“, so die Kampfansage des neuen Mannschaftskapitäns Jens Tiedtke, der auf die Fan-Unterstützung in der Rittal Arena baut. „Unsere Zuschauer sind immer sensationell und ich hoffe, dass alle unsere derzeitige Situation einschätzen können und von Anfang bis Ende der Partie voll hinter uns stehen.“

Geleitet wird die morgige Partie von den DHB-Elitekader-Schiedsrichtern Fabian Baumgart und Sascha Wild. Es gibt noch Steh- und Sitzplatzkarten an der Tageskasse, die um 15.45 Uhr an der Rittal Arena öffnet.