Weiterer Rückschlag! Tönnesen fällt bis zu zehn Wochen aus

Nächster Rückschlag für HSG Wetzlar! Tönnesen fällt acht bis zehn Wochen aus

DKB Handball-Bundesliga

Norwegischer Torjäger verletzt sich im Spiel in Magdeburg schwer – Bei MRT-Untersuchung großer Muskelbündelriss im Oberschenkel festgestellt

Der Handball-Erstligist HSG Wetzlar bleibt weiterhin vom Verletzungspech verfolgt! Nach Maximilian Holst (Kreuzbandriss), Evars Klesniks (Bänderriss im Fuß) und Florian Laudt (Schambeinentzündung) hat sich nun auch Torjäger Kent Robin Tönnesen schwer verletzt. Wie eine MRT-Untersuchung von Mannschaftsarzt Marco Kettrukat ergab, hat sich der Norweger einen großen Muskelbündelriss im Oberschenkel zugezogen, was dazu führt, dass der 23-jährige acht bis zehn Wochen pausieren muss.

„Das ist ein weiterer schwerer Rückschlag für uns“, verrät HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. „Kenny war in einer tolle Verfassung und ein wichtiger Baustein unseres Angriffsspiels. Ihn hat die Diagnose natürlich genauso geschockt wie uns!“ Tönnesen, der gestern eigentlich zu einem Nationalmannschaftslehrgang reisen sollte, hat den norwegischen Verantwortlichen abgesagt und wird bereits in der kommenden Woche mit umfangreichen Reha-Maßnahmen beginnen. Da auch Evars Klesniks derzeit verletzt ausfällt, steht die HSG Wetzlar aktuell ohne einen gelernten rechten Rückraumspieler dar.

„Das Verletzungspech, das uns mittlerweile seit Monaten heimsucht, ist kaum noch in Worte zu fassen. Ich weiß nicht, was der Handball-Gott derzeit gegen uns hat“, so Seipp gefrustet. „Wir müssen unsere Personalsituation jetzt mit den Trainern und der medizinischen Abteilung beleuchten und prüfen, ob der Spielermarkt Optionen für die rechte Rückraumposition hergibt, die uns kurz- und mittelfristig sportlich helfen können und wirtschaftlich machbar sind. Schnellschüsse wird es keine geben!“