»Wetzlar ist natürlich eine Möglichkeit«

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Von der Chalepo-Truppe umworbener TVG-Kreisläufer Jens Tiedtke prüft aber auch andere Angebote aus der Bundesliga

»Ja. Das stimmt. Ich stehe mit der HSG Wetzlar in Kontakt«, sagte Jens Tiedtke, der Kreisläufer des TV Großwallstadt gestern nach dem 32:29 seiner Mannschaft beim TV Hüttenberg. Am Montag war bekannt geworden, dass der Ex-Nationalspieler die Mainfranken nach der Saison verlassen wird. Zuvor hatte diese Zeitung exklusiv gemeldet, dass die Wetzlarer Verantwortlichen um Aufsichtsratssprecher Manfred Thielmann ein Auge auf den Großwallstädter geworfen haben und mit ihm in Kontakt getreten waren.

 

Unterschrieben sei aber noch nichts, sagte Tiedtke gestern. »Ich lasse mir die nötige Zeit, denn es gibt auch noch andere Angebote. Dann sehen wir weiter«, meinte der abwehrstarke Routinier, der viele Jahre beim TVG als Leistungsträger gesetzt war. Da das Team von Trainer Peter David weiter verjüngt werden soll und auch der 32-Jährige einen Tapetenwechsel anstrebt, haben sich beide Seiten darauf verständigt, den Vertrag nicht zu verlängern. »Ich suche eine neue Herausforderung. Wetzlar ist eine tolle Adresse, denn da entsteht etwas. Die HSG ist natürlich eine Möglichkeit«, sagte Tiedtke.

Bei Wetzlar laufen bekanntlich die Verträge der beiden Kreisläufer Kari K. Kristjansson und Georgios Chalkidis nach dieser Saison aus. Derzeit ist unklar, ob Thielmann einen oder beide Kontrakte verlängern wird. Sowohl Kristjansson als auch Chalkidis unterstrichen zuletzt, dass sie gerne in Wetzlar bleiben möchten.

(jms)