Wetzlarer Nachwuchs macht Schmach vergessen!

Nachwuchs

In der Bundesliga der männlichen Handball-Jugend A hat die HSG Wetzlar die Schmach vom letzten Wochenende in Großwallstadt mit einem 28:19-Heimerfolg über die HSG Hanau wieder wettgemacht. Somit rangieren die Grün-Weißen auf dem fünften Platz der Tabelle, zwei Plätze vor dem Lokalrivalen Hüttenberg.

HSG Wetzlar – HSG Hanau 28:19 (14:8):

Mussten die Schützlinge von Arno Jung zuletzt eine herbe Pleite hinnehmen, wurden gegen Hanau auf dominante Art und Weise zwei Punkte eingefahren. „Das war die richtige Antwort auf die Niederlage in Großwallstadt. Die Mannschaft hat niemals die Debatte aufkommen lassen, wer an diesem Abend als Gewinner vom Spielfeld geht“, sagte ein zufriedener Nachwuchstrainer Arno Jung. Ab der ersten Sekunden waren die Grün-Weißen präsent und gingen mit 3:0 in Führung. Beim 7:5-Zwischenstand befanden sich die Gäste das letzte Mal in Schlagdistanz. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte baute der Bundesliganachwuchs sein Polster immer weiter aus.

Besonders auf den gefährlichen Rückraum der Hanauer schienen die Gastgeber gut eingestellt gewesen zu sein. Im eigenen Rückraum erwischte Evgenij Chalepo einen herausragenden Tag. Hinten hielt zudem Stefan Hanemann den Laden dicht und vereitelte gleich die ersten drei Strafwürfe. Hanau versuchte durch hektisches Wechseln ihrer Abwehrformationen die Wetzlarer aus dem Konzept zu bringen, jedoch mit wenig Erfolg. Als es in der 39. Minute 19:10 für die Heimsieben stand, war die Messe in der Sporthalle Dutenhofen auch schon gelesen. Einen erheblichen Anteil an dem Heimerfolg hatten Lukas Gümbel, Matthias Schwalbe und Lukas Klein aus der B-Jugend, die erste Bundesligaluft schnupperten. „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Wir haben gezeigt, dass wir in den oberen Bereich der Tabelle wollen, dort hingehören und auch die Spieler dafür haben“, fasste Jung die Ambitionen seiner Schützlinge zusammen.

Wetzlar: Löcher, Hanemann; Schwalbe, Chalepo (5), Kaiser (2), Tim Weber (1), Zörb (4), Gohly (1), Markovic (2), Collmann (3), Lauber (2/2), Müller (3), Gümbel (2), Klein (3).

Hanau: Hagermann, Koloska; Winter (2/1), Leskov, Büttner (6), Vazquez, Baum, Faust, Marquardt, Brüggemann (1), Schaeffler (4), Mehlitz, Berghold (4), Ohlig (2).

Schiedsrichter: Först/Krag – Zuschauer: 120 – Zeitstrafen: 6:12 Minuten – Rote Karten: Schaeffler (grobe Unsportlichkeit), Ohlig (dritte Zeitstrafe)

Quelle: Gießener Anzeiger 21.10.2013