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Benjamin Matschke ab Sommer 2021 Trainer der HSG Wetzlar!

Foto: Sportfoto Oliver Vogler

LIQUI MOLY Handball-Bundesliga

38-Jähriger wechselt von Eulen Ludwighafen an die Lahn – Björn Seipp: „Ben entspricht zu 100 Prozent unserem Anforderungsprofil für Cheftrainer-Position“

Handball-Bundesligist HSG Wetzlar vollzieht im kommenden Sommer einen Wechsel auf der Trainerbank. Nachfolger von Kai Wandschneider, dessen Vertrag nach der Saison ausläuft, wird Benjamin Matschke. Der 38-Jährige wechselt nach der anstehenden Spielzeit vom Ligakonkurrenten Eulen Ludwigshafen an die Lahn. Bei der HSG Wetzlar hat Matschke einen Vertrag ab dem 1. Juli 2021 unterzeichnet. Dieser gilt zunächst für zwei Jahre.

"Ben hat in Ludwigshafen in den vergangenen Jahren hervorragende Arbeit geleistet und tolle Erfolge mit dem Club gefeiert“, so HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. „Er entspricht unserem Anforderungsprofil für die Position des Cheftrainers zu 100 Prozent. Ben ist ein junger, innovativer Trainer, der Fachkompetenz, Persönlichkeit sowie die notwendige Erstliga-Erfahrung mitbringt. Dazu ist er ein Motivator, der seine Spieler begeistert – dem sie vertrauen. Mit Ben Matschke konnten wir einen der sicherlich begehrtesten jungen, deutschen Trainer für die HSG Wetzlar gewinnen und freuen uns schon heute auf eine hoffentlich lange und erfolgreiche Zusammenarbeit.“

Matschke ist verheiratet und hat zwei Kinder. Parallel zu seiner Spielerkarriere, die er im Jahr 2012 nach zwei kurz hintereinander erlittenen Kreuzbandrissen vorzeitig beendete, hat der in Heilbronn geborene Familienvater Sport und Betriebswirtschaftslehre studiert. Neben seiner Trainertätigkeit bei den Eulen Ludwigshafen (seit 2015) ist er zwei Tage in der Woche Lehrer an einem Gymnasium in Schwetzingen.

„Ich habe große Lust und verspüre eine riesige Motivation diesen Traditionsverein zu coachen“, freut sich Matschke auf die Aufgabe bei der HSG Wetzlar. „Ich hatte in den stets offenen und transparenten Gesprächen mit der Vereinsführung zuletzt immer das Gefühl, dass ein sehr großes, beidseitiges Interesse besteht, miteinander zu arbeiten. Die Philosophie des Clubs, die klaren Vorstellungen und Ziele für die zukünftige Zusammenarbeit haben mir extrem zugesagt und decken sich vollends mit meinen Vorstellungen. Die HSG Wetzlar ist ein etablierter Erstligist mit hervorragenden, professionellen Strukturen. Dazu werde ich eine junge, internationale und entwicklungsfähige Mannschaft vorfinden und ein Team ums Team, dass extrem eingespielt wirkt und sicherlich ist. Auf all das freue ich mich, genauso wie auch darauf, die Nachwuchsabteilung und die tollen Fans näher kennen zu lernen. Doch aktuell gilt mein Fokus auf die spannende und herausfordernde Arbeit bei den Eulen und den möglichen vierten Klassenerhalt in Folge.“

Der 38-Jährige bezeichnet sich selbst als Teamplayer, der an Strukturen im Umfeld mitarbeiten und Prozesse vorantreiben möchte. „In meinen Stationen hatte ich Einblicke und Aufgaben in allen Bereichen eines Handballclubs. All das hat mir als Trainer geholfen. Als Coach ist es mir deshalb auch stets ein Anliegen, dass meine Spieler jeden Tag nutzen, um sich persönlich und sportlich weiterzuentwickeln. Ich investiere deshalb viel Zeit in persönliche Gespräche und die individuelle Aus- und Weiterbildung. Bei mir ist das Glas eher halb voll als halb leer und in den täglichen Aufgaben steht immer die Lösung und das Miteinander im Vordergrund.“

Matschke folgt bei den Grün-Weißen auf Kai Wandschneider, der im kommenden Sommer stolze elf Jahre die HSG Wetzlar trainiert haben wird. Der 60-Jährige ist somit der dienstälteste Trainer in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga. „Mir ist bewusst, dass Kai in seiner Amtszeit sehr prägend war und immer noch ist“, so Matschke. „Vor allem seine Menschlichkeit und Persönlichkeit zeichnen ihn aus. Er ist in Wetzlar sehr beliebt und wird es auch bleiben. Das hat er sich auch unbedingt verdient. Die Menschen in und um Wetzlar sind total handballbegeistert, dazu ist Mittelhessen eine sportbegeisterte Region. Alle, die der HSG Wetzlar nahestehen, haben ein Interesse, diesen Club weiterzuentwickeln. So auch ich, wenn ich im Juli 2021 meine Arbeit aufnehme. Deshalb bin ich überzeugt, dass ich auf offene Arme bei allen Grün-Weißen stoßen werde.“