Gelungener Auftakt in den Sparkassen-Cup in Altensteig!

Bild: Sportfoto Vogler/Leica Akademie

DKB Handball-Bundesliga

HSG Wetzlar schlägt wacker kämpfendes Gastgeberteam mit 47:17 (24:11) - Maximilian Holst und Lars Weissgerber mit je sechs Treffern beste Torschützen

Nach über zwei Wochen schweißtreibender Vorbereitung haben die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar am heutigen Abend ihr erstes Testspiel absolviert. Zum Einstand beim Sparkassen-Cup in Altensteig schlugen die Grün-Weißen das Gastgeberteam vom TSV Altensteig (Württemberg Liga) standesgemäß mit 47:17 (24:11). 

Bei subtropischen Temperaturen in der mit 350 Zuschauern besetzten Eichwaldhalle legte der Erstligist, der auf die verletzten bzw. erkrankten Rückraumspieler Joao Ferraz (Knöchelverletzung) und Alexander Hermann (Sommergrippe) verzichten musste, konzentriert los. Gleich zu Beginn stand mit Tibor Ivanisevic einer der sechs Neuzugänge auf dem Spielfeld. 

Die Wetzlarer Jungs standen von Beginn an konzentriert in der Abwehr und konnten somit zahlreiche Angriffe über die erste und zweite Welle laufen. Nach 10 Minuten traf Stefan Cavor zum 10:4. Maximilian Holst war es in der 23. Minute, der zum 20:8 traf. Zur Halbzeit stand es dann 24:11.

Trainer Kai Wandschneider nutzte bereits in der ersten Halbzeit die Gelegenheit, um viel zu wechseln. So feierten alle Neuzugänge ihren Einstand im grün-weißen Trikot und ihre ersten Treffer. Lars Weissgerber tat sich vor allem in der 2. Halbzeit mit zahlreichen Tempogegenstoß-Treffern hervor, scheiterte aber auch das ein oder andere Mal am Pfosten oder dem gegnerischen Torhüter. 

Am Ende stand ein auch in der Höhe verdienter 47:17-Sieg für die Mittelhessen, die nunmehr am Samstagabend um 20.30 Uhr entweder auf den Ligakonkurrenten TVB 1898 Stuttgart oder den Schweizer Erstligisten TSV Otmar St. Gallen treffen.

„Für den Aufforderungscharakter des Spiels war das eine seriöse Leistung. Zudem war es unser erstes Spiel. Dafür war es gut“, so Trainer Kai Wandschneider. „Wir haben uns auf uns konzentriert. Die Mannschaft hat das gut durchgezogen. Jeder hat sich voll reingehängt. Dazu konnten wir einiges ausprobieren, verschiedene Deckungsvariationen.“ 

Stenogramm HSG Wetzlar: Ivanisevic (1. - 30.), Klimpke; Kneer (2), Björnsen (5), Mirkulovski (1), Torbrügge (4), Weissgerber (6), Frend Öfors (5), Holst (6/2), Waldgenbach (4), Forsell Schefvert (2), Rubin (4), Lindskog (4), Cavor (4).