HSG Wetzlar erhält Lizenz für kommende Erstliga-Saison!

Bild: Oliver Richter/Leica Akademie

DKB Handball-Bundesliga

Sponsoren und Fans der Mittelhessen dürfen sich auf 22. Saison in Folge im Handball-Oberhaus freuen – Geschäftsführer Björn Seipp richtet Dank an alle Unterstützer

 

Grund zur vorösterlichen Freude bei der HSG Wetzlar. Die Mittelhessen haben heute die Mitteilung aus der Geschäftsstelle der Handball-Bundesliga in Köln erhalten, dass die Lizenz zur Teilnahme an der Erstliga-Saison 2019/2020 erteilt wurde.

„Nachdem wir sportlich die Grundlage für die 22. Spielzeit der HSG Wetzlar im Handball-Oberhaus gelegt haben sollten, freut es uns natürlich, dass wir heute auch grünes Licht von der Lizenzierungskommission erhalten haben“, so HSG-Geschäftsführer Björn Seipp, der auch im Namen des Aufsichtsrats einen Dank an alle Unterstützer richtet. „Wir erfahren eine tolle Support aus der Region, von Seiten unserer Sponsoren, den Fans und der Stadt Wetzlar. Für uns wird in den kommenden Monaten und Jahren jedoch darum gehen, gemeinsam die Weichen zu stellen, dass die HSG Wetzlar langfristig unternehmerisch so aufgestellt ist, auch in Zukunft in der stärksten Liga der Welt mithalten zu können, denn die Konkurrenz schläft nicht. Deshalb arbeiten wir aktuell transparent und intensiv an der weiteren Verbesserung der Einnahmensituation, unter anderem durch attraktive Angebote an die Unternehmen der Region, zum Beispiel in Sachen Employer branding-Maßnahmen mit der HSG Wetzlar.“ 

Im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens überprüft die Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Vereine. Unter die Lupe werden aber auch infrastrukturelle, rechtliche sowie sportliche Kriterien der Erst- und Zweitligisten genommen. Das Lizenzierungsverfahren ist eine entscheidende Instanz, die dem deutschen Profihandball wirtschaftliche Stabilität, einen fairen Wettbewerb und Integrität gibt.

Der unabhängigen Lizenzierungskommission gehören neben dem Vorsitzenden Rolf Nottmeier, Richter am Arbeitsgericht Minden, Olaf Rittmeier, Steuerberater und Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga GmbH an. Unterstützt wird die Kommission durch Mattes Rogowski, Leiter Sport & Lizenzierungsverfahren bei der HBL GmbH.   

Seit 2015 verpflichtet §7 der Ordnung zur Lizenzierung (LZO) alle Vereine mit einem negativen bilanziellen Eigenkapital, zu denen auch die HSG Wetzlar gehört, in den Folgejahren jeweils zu einer Eigenkapitalverbesserung von mindestens 10 Prozent, bis zur Erreichung eines positiven Eigenkapitals. Bei einer Nichterfüllung dieser Vorgabe zum 31.12.2018 hätte den betroffenen Vereinen ein Abzug von 4 Pluspunkten in der laufenden Saison oder eine Geldstrafe gedroht.

Rolf Nottmeier: „Unsere Prüfungen haben erfreulicherweise ergeben, dass der vorgeschriebene Abbau von bestehendem negativem Eigenkapital durch alle Vereine weiter  konsequent  fortgesetzt wird. Zu einem Punktabzug aufgrund von Nichterfüllung der Verpflichtung zur Eigenkapitalverbesserung wird es dementsprechend nicht kommen. Besonders positiv ist festzuhalten, dass sich die Anzahl der Vereine, die inzwischen auf ein positives bilanzielles Eigenkapital blicken, weiter erhöht hat. Insgesamt konnten wir eine deutliche Zunahme der Finanzkraft der Vereine im Profihandball feststellen.“