HSG Wetzlar kann Arbeit der letzten Jahre gegen Stuttgart krönen!

DKB Handball-Bundesliga

Grün-Weißen kämpfen am Sonntag um den Einzug ins REWE Final Four

Historisch. Mit diesem Wort hat Kai Wandschneider jüngst den Überraschungs-Coup seiner Mannen in Kiel beschrieben. Ein starkes Wort. Doch angesichts des ersten Sieges in der nunmehr 20-jährigen Erstligageschichte der HSG Wetzlar wohl treffend. Am Sonntag haben die Grün-Weißen erneut die Gelegenheit, Geschichte zu schreiben. Um 15 Uhr geht es in der Rittal Arena gegen den TVB Stuttgart um den Einzug ins REWE Final Four in Hamburg. Ein Ziel, ein Traum, den sich die HSG Wetzlar zuletzt im Jahre 2001 erfüllen konnte.

„Ich will nicht sagen, dass es eine einmalige Gelegenheit ist, aber der Einzug ins Final Four wäre für uns ein Riesenerfolg und die Krönung der Leistung der letzten Jahre“, sagt HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. „Es würde mich einfach für die Spieler, für die Trainer und auch für die Region unglaublich freuen, wenn wir das realisieren könnten.“ Doch ein Selbstläufer wird die Partie auf keinen Fall.

Zwei Weltmeister von 2007

„Stuttgart hat mit Mimi Kraus und Jogi Bitter zwei Weltmeister von 2007 dabei. Die beiden wollen sich die Gelegenheit, nochmal nach Hamburg zu fahren, sicher nicht entgehen lassen“, weiß Coach Wandschneider. Darüber hinaus verfügt der TVB mit Manuel Späth und Michael Schweikardt über noch mehr Erfahrung. „Dominik Weiss war im Big-Point-Spiel gegen Friesenheim in der Crunchtime der Spieler, der geführt hat. Und Bobby Schagen auf Rechtsaußen spielt eine sensationelle Saison“, sagt Wandschneider, der versucht, die abgesagte Partie in Flensburg am Donnerstag positiv zu sehen.

„Durch die Absage waren wir am Donnerstagabend wieder zu Hause, und die Spieler haben ihren Schlafrhythmus behalten. Somit können wir am Freitag und Samstag zwei normale Trainingseinheiten in Vorbereitung auf Stuttgart absolvieren.“ Weiterhin verzichten muss Wandschneider allerdings auf Alexander Hermann, den weiter eine Gruppe plagt.

Von der Tabellensituation in der DKB Handball-Bundesliga lässt sich bei der HSG Wetzlar niemand täuschen. „In der Mannschaft steckt ganz, ganz viel drin“, sagt Wandschneider. Am Donnerstag verlor der TVB äußerst knapp mit 31:32 gegen den SC Magdeburg, brachte den ersten deutschen Champions-League-Sieger an den Rande einer Niederlage.  Bei den Grün-Weißen ist man also gewarnt und wird konzentriert in das Spiel gehen. „Wenn alle gesund bleiben, wollen wir das Final Four natürlich schaffen“, so Wandschneider.

Infos zum Spiel

  • Der Shuttle-Service aus Dutenhofen/Münchholzhausen fährt wie gewohnt
  • Einlass beginnt um 13.30 Uhr
  • Schiedsrichter der Partie: Blümel/Loppaschewski