HSG Wetzlar präsentiert sich bei Frühstück Partnern und Sponsoren!

Volles Haus beim Saisonauftakt der HSG Wetzlar mit den Partnern und Sponsoren. (Bild: www.sportfoto-vogler.de)

DKB Handball-Bundesliga

Mittelhessischer Handball-Erstligist stellt im arcona LIVING ERNST LEITZ HOTEL fünf Neuzugänge und das neue Mizuno-Trikot vor

Bei frischen Brötchen, leckeren Wurst- und Käse-Spezialitäten, Rührei und heißem Kaffee hat der Handball-Bundesligist HSG Wetzlar am Samstagvormittag seine Sponsoren und Partner zum „VIP-Saisoneröffnungsfrühstück“ im arcona LIVING ERNST LEITZ HOTEL in Wetzlar begrüßt. Rund 200 geladene Gäste waren erschienen, um die neuformierte Erstliga-Mannschaft der Grün-Weißen kennenzulernen und auf eine erfolgreiche Saison 2018/2019 in der DKB Handball-Bundesliga anzustoßen.

Nach der Begrüßung durch Moderator Frank Piroth (Hit Radio FFH) und Direktionsassistentin Stephanie Gilbert (arcona LIVING ERNST LEITZ HOTEL) lud HSG-Geschäftsführer Björn Seipp  die Gäste zunächst einmal zu einem ausgiebigen Frühstück, gespickt mit warmen Speisen, ein, ehe danach als erster Höhepunkt des Programms die exklusive Präsentation der neuen Mizuno-Teamtrikots durch die Spieler Kristian Björnsen und Nils Torbrügge anstand. Dabei stand Mizuno-Geschäftsführer Maximilian Marten auf der Bühne Rede und Antwort. „Wir freuen uns sehr auf die neue Partnerschaft mit der HSG Wetzlar und finden, dass die neuen, sublimierten Trikots, die von der Leadagentur first art in den Clubfarben gestaltet wurden, wirklich sehr gelungen sind“, so Marten. „Als Ausrüster der HSG Wetzlar gehen wir nun den nächsten Schritt im Männer-Profihandball mit dem Ziel, die Marke im Handball noch weiter zu stärken und auszubauen. Dafür ist die HSG Wetzlar ein toller Partner.“   

Einen donnernden Applaus erntete danach auch Lenny Rubin, als der Rückraumspieler (von Wacker Thun/Schweiz) als Erster der insgesamt fünf Neuzugänge vorgestellt und interviewt wurde. „Die HSG Wetzlar hat sich wirklich sehr um mich bemüht. Das hat mir imponiert und mir meine Entscheidung einfach gemacht. Zudem haben mir mein Vater und auch Nationalmannschaftskollege Andy Schmid den Wechsel nach Wetzlar empfohlen“, verriet der frisch gebackene Schweizer Meister. Zudem sorgte Rubin für einen großen Lacher. Angesprochen auf seine Körpergröße von 2,04 Meter und dem erlernten Beruf Gärtner, erklärte der 22-jährige, dass „die Arbeit am Boden für ihn durchaus schwierig sei. Er sich aber gerne um die Pflege der Bäume kümmere.“   

Ein Stück weit heimisch fühlen sich auch bereits Kreisläufer Nils Torbrügge, der vom TuS N-Lübbecke an die Lahn gewechselt ist, sowie die weiteren Neuzugänge Emil Frend Öfors (THW Kiel), Lars Weissgerber (HG Saarlouis) und Tibor Ivanisevic (Skjern Handbold/Dänemark). „Wir sind hier wirklich sehr herzlich aufgenommen worden, sowohl vom Verein als auch der Mannschaft“, verriet Torbrügge. „Es hilft auch sehr, dass wir mit vielen Spielern gemeinsam in einem Haus in Lahnau wohnen. Da unternimmt man auch abseits der Trainingshalle viel zusammen und lernt sich Tag für Tag besser kennen“, ergänzte Weissgerber, der, wie einige andere Spieler auch, mit seiner Lebensgefährtin zum Saisoneröffnungsfrühstück gekommen war. "Unser Team hat großes Potenzial, aber wir werden Zeit brauchen, um uns zu finden. Ich freue mich aber, wenn es Ende August endlich losgeht und wir erstmals in der Rittal Arena auflaufen"“, so der neue Torhüter Tibor Ivanisevic, der bereits mit einigen Sätzen auf Deutsch aufwarten konnte.

„Bis dahin kommt noch viel Arbeit auf uns zu“, verriet im Nachgang ein sichtlich erholter Kai Wandschneider im Interview. Der Coach hatte die „viel zu kurze Sommerpause“ wieder dazu genutzt, um Aktivurlaub auf dem Fahrrad zu machen. „Das war einmal mehr genau richtig für mich, um mal vollends abzuschalten. Ich bin dabei aber an meine Grenzen gestoßen“, so der 58-jährige, der sich nunmehr freut, dass es am Dienstag mit dem Team ins Training nach Österreich geht. „Hier wollen wir sportliche und zwischenmenschliche Grundlagen für eine erfolgreiche Saison legen. Was ich von den Spielern bislang gesehen habe, macht mich sehr zuversichtlich. Die Jungs arbeiten hart und es ist toll zu sehen, wie sie sich vom ersten Tag an reinknien.“ Zum Abschluss gab´s von Wandschneider noch einige Komplimente. „Wir haben in Wetzlar die besten Fans der Liga, eine der schönsten Handball-Arena Deutschlands und richtig gute Strukturen im Club geschaffen. Dazu eine Mannschaft, die viel Talent und die besten Fitnesswerte nach der Sommerpause hat, seitdem ich hier Trainer bin. Also, gehen wir es an und freuen uns auf die neue Saison!“  

Zuversichtlich zeigte sich auch HSG Wetzlar-Geschäftsführer Björn Seipp für die 21. Erstliga-Saison der Grün-Weißen in Folge. „Ich bin mir sicher, dass wir eine charakterstarke Mannschaft ins Rennen schicken werden, die als Team auftritt und so erfolgreich sein wird“, so der 44-jährige. „Trotzdem wird auch die kommende Saison ein hartes Stück Arbeit, denn die Liga entwickelt sich stetig weiter und wartet auf keinen. Jetzt kommt beispielsweise mit dem Bergischen HC ein Team nach oben, dass mit uns wirtschaftlich bereits auf Augenhöhe ist. Auch Clubs wie Lemgo und Minden haben ihre Hausaufgaben gemacht. Deshalb tun wir gut daran, uns gemeinsam über die erfolgreichen, vergangenen Jahre zu freuen, aber mit realistischen Zielen zu arbeiten - und die heißen zunächst einmal frühzeitiger Klassenerhalt.“ Daneben bilanziert Seipp den neuen TV-Vertrag („Wir sind durch Sky in eine neue Dimension vorgedrungen!“) und warf einen Blick in die unternehmerische Zukunft. „Wenn wir langfristig in der 1. Handball-Bundesliga bleiben wollen, dann müssen wir unseren Werbeetat um eine Million Euro erhöhen“, fordert der Geschäftsführer eindringlich und verband dies mit der Aufforderung an die anwesenden Sponsoren, daran aktiv mitzuwirken. „In unserer Region können wir das nur alle gemeinsam schaffen, vor allem mit dem Verständnis und der Unterstützung unserer bestehenden Partner sowie der Politik.“