HSG Wetzlar schlägt Stuttgart beim Sparkassen-Cup in Altensteig deutlich!

Bild: Oliver Vogler/Leica Akademie

DKB Handball-Bundesliga

Mittelhessen gewinnen gegen Ligakonkurrenten mit 33:22 (15:8) - Geschlossene Mannschaftsleistung überzeugt

Die HSG Wetzlar hat beim Sparkassen-Cup in Altensteig in überzeugender Manier das Finale erreicht, in dem die Grün-Weißen am Sonntag um 16 Uhr auf Frisch-Auf! Göppingen treffen werden. Das Team von Trainer Kai Wandschneider schlug im Halbfinale den TVB 1898 Stuttgart deutlich und ungefährdet mit 33:22 (15:8). Dabei verdienten sich die Youngster Till Klimpke und Lenny Rubin (7 Tore) ein Sonderlob.

Von Beginn an standen die Mittelhessen sehr kompakt in der Abwehr und wenn ein Ball durch kam, dann zeichnete sich Torhüter Till Klimpke aus. Dem 20-jährigen gelangen in den ersten sechs Spielminuten vier Paraden. Vorne spielten die Wetzlarer konzentriert und auf den Punkt. Zudem sorgten Stefan Cavor und Lenny Rubin für einfache Tore aus dem Rückraum. Nach 12. Minuten stand es 8:0 (!) für die wie entfesselt aufspielenden Hessen.

Nach einer Viertelstunde wechselte Kai Wandschneider im Rückraum bereits durch, was zu keinem merkbaren Bruch im Angriffsspiel führte. Zwar stand Stuttgart nun enger zusammen und aggressiver. Trotzdem erspielten sich die Filip Mirkulovski & Co. zahlreiche Chancen und hätten bei einer konsequenteren Verwertung zur Pause noch deutlicher führen können als 15:8.

Auch nach der Pause erwischten die Grün-Weißen, bei denen nun die Neuzugänge Emil Frend Öfors und Lars Weissgerber auf den Außen spielen, einen Blitzstart. Nach Paraden von Tibor Ivanisevic und Ballgewinnen der Abwehr hagelte es für Stuttgart Tempogegenstöße und schnell stand es 19:10. Bei Stand von 23:13 war die Führung erstmals zweistellig. Lars Weissgerber hatte getroffen. 

Wetzlar zog sein Spiel konsequent bis zum Ende durch und feierte am Ende einen auch in der Höhe verdienten Erfolg sowie den Finaleinzug. „Überraschend“, war das erste Wort von Kai Wandschneider nach dem Spiel. „Das war eine starke Leistung der Mannschaft. Von Anfang an super in der Deckung und stark auf der Torwartposition. Wir haben das volles Rohr durchgezogen. Die Mannschaft hat über 60 Minuten Spaß und Freude ausgestrahlt. Die Jungs spielen schon als Team, das ist mit wichtig zu sehen. Wir sind auf dem richtigen Weg, auch wenn er noch lang ist. Aber es tut allen gut, weil wir schon vom ersten Tag hart arbeiten. Kompliment für die heutige Leistung.“

Stenogramm HSG Wetzlar: Klimpke (1. - 30.), Ivanisevic; Kneer, Björnsen (1), Mirkulovski (1), Torbrügge (1), Weissgerber (6), Frend Öfors (3), Holst (6/3), Waldgenbach (1), Forsell Schefvert (2), Rubin (7), Lindskog (2), Cavor (3).