HSG Wetzlar schlägt VfL Gummersbach deutlich mit 34:22!

Kristian Björnsen verwandelt den Gegenstoß gegen Carsten Lichtlein sicher. Bildquelle: HSG Wetzlar

DKB Handball-Bundesliga

Kai Wandschneider mit Angriff und vor allem mit Abwehr "sehr zufrieden"

Die HSG Wetzlar hat auch das dritte Testspiel vor Beginn der Rückrunde in der DKB Handball-Bundesliga gewonnen. In der mit 500 Zuschauern ausverkauften Kreissporthalle Olpe setzte sich das Team von Kai Wandschneider deutlich mit 34:22 (17:12) gegen den Bundesliga-Kontrahenten VfL Gummersbach durch.

„Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung. Vor allem finde ich, dass Till Klimpke in der ersten Halbzeit eine tolle Performance abgeliefert hat. In der zweiten Halbzeit haben wir in der Deckung noch besser gestanden, noch mehr die Räume verengt“, sagte Wandschneider nach der Partie.

Die Zuschauer in der Kreissporthalle bekamen von Beginn eine muntere Partie zu sehen. Mit Kristian Björnsen und Jannik Kohlbacher hatte HSG-Trainer Kai Wandschneider gleich zwei der drei EM-Fahrer gebracht, die erst diese Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen waren. Und beide taten dem Offensivspiel gut. Nach einem ausgeglichenen Beginn markierte Björnsen per Gegenstoß beim 8:6 die erste Zwei-Tore-Führung für die Grün-Weißen (15.). Wenig später erhöhte Kohlbacher mit einem Doppelschlag vom Kreis auf 12:8 (23.).

Im Tor hatte Wetzlar mit Youngster Till Klimpke begonnen, der zusehends besser in die Partie fand. „Ich hätte vielleicht ein, zwei Bälle mehr halten können, aber grundsätzlich bin ich zufrieden“, sagte der Torhüter in der Pause. Vorne markierte ein anderer Youngster das 15:12. Hendrik Schreiber, der für Kohlbacher gekommen war, netzte vom Kreis ein. Mit zwei Toren hintereinander stellte Philipp Pöter den 17:12-Halbzeitstand her.

Auch im zweiten Durchgang agierte die HSG im Angriff konzentriert. Miroslav Volentics, der für Björnsen gekommen war, erzielte das 20:14 (38.). Im Tor durfte nun Benjamin Buric ran, der sich ebenfalls gut einführte. Nach 40 Minuten brachte Wandschneider Filip Mirkulovski, der sofort das Kommando im Angriffsspiel übernahm. Maximilian Holst traf per Siebenmeter zum 22:17 (43.).

Stefan Kneer und Evars Klesniks hielten auch in der letzten Viertelstunde die Abwehr zusammen, die der Grundstein dafür war, dass sich die HSG weiter absetzen konnte. Filip Mirkulovski markierte in der 50. Minute bereits das 27:19. Kasper Kvist erhöhte per Gegenstoß auf 28:19 (52.), Joao Ferraz stelle die erste Zehn-Tore-Führung her (29:19). In den letzten Minuten brachte Wetzlar das Ergebnis über die Zeit. 

HSG Wetzlar: Buric (30.-60.), Weber (n.e.), Klimpke (1.-30.); Kvist (2), Holst (5/3), Kneer (2), Schreiber (1), Mirkulovski (2), Forsell-Schefvert (4), Cavor (4), Klesniks, Björnsen (4), Volentics (2), Kohlbacher (4), Pöter (3) Ferraz (1).