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HSG Wetzlar und Kristian Björnsen gehen ab Sommer getrennte Wege!

LIQUI MOLY Handball-Bundesliga

Norwegischer Rechtsaußen schlägt Vertragsangebot aus und verlässt Mittelhessen nach fünf Spielzeiten – Björnsen: „Möchte auch auf Clubebene nochmal international spielen!“

Seit Juli 2016 trägt Kristian Björnsen das grün-weiße Trikot des Handball-Erstligisten HSG Wetzlar. Nach dem Ende der laufenden Saison wird es der norwegische Vize-Weltmeister ausziehen und die Mittelhessen verlassen. Darüber hat der 32-jährige Rechtsaußen Geschäftsführer Björn Seipp und den Leiter Scouting, Jasmin Camdzic, nach der Rückkehr von der Handball-WM in Ägypten im persönlichen Gespräch informiert. Björnsen war vor fünf Jahren gemeinsam mit Kreisläufer Anton Lindskog vom damaligen schwedischen Meister IFK Kristianstad an die Lahn gewechselt. Seitdem absolvierte er 135 Spiele für die HSG Wetzlar und erzielte 501 Tore.

„Meine Familie und ich genießen es in Mittelhessen von Anbeginn an. Es war und ist eine tolle Zeit hier, an die ich mich wegen vieler sportlicher Highlights und auch der Geburt unserer Kinder immer zurückerinnern werde“, so Björnsen. „Dass mir der Club das Vertrauen ausgesprochen und es Gespräche über eine mögliche weitere Zusammenarbeit gab, weiß ich sehr zu schätzen. Ich hatte auch einen wirklich sehr guten Austausch mit dem neuen Trainer Benjamin Matschke. Allerdings war es schon immer mein Ziel, auch im Verein noch einmal international, möglichst Champions League zu spielen. Deshalb habe ich mich, auch weil ich mittlerweile 32 Jahre alt bin, für eine Veränderung entschieden. Auch familiäre Planungen haben dabei eine Rolle gespielt. Ich möchte aber betonen, dass mir beziehungsweise uns die Entscheidung nicht leichtgefallen ist, denn wir wissen sehr gut, was wir hier haben und werden das bis Sommer noch ausgiebig genießen. Zudem hoffe ich bis dahin noch einmal in den Genuss zu kommen, vor Zuschauern in der Rittal Arena zu spielen. Diese Wahnsinnsstimmung wird mir nämlich ganz besonders fehlen.“

HSG-Geschäftsführer Björn Seipp zur Entscheidung des norwegischen Nationalspielers. „Kristian hat mit mir schon immer ganz offen gesprochen und ich wusste, dass es sein Wunsch ist, auch auf Clubebene nochmal europäisch zu spielen. Deshalb respektieren wir seine Entscheidung, uns zum Saisonende zu verlassen, auch wenn es natürlich sehr schade ist. Kristian ist ein großartiger Sportler und Mensch, dem wir für die Zukunft alles erdenklich Gute wünschen. Jetzt freuen wir uns auf die verbleibende gemeinsame Zeit und unsere volle Konzentration gilt den Spielen in der Rückrunde, in der wir erfolgreich sein wollen.“