Kantersieg im wichtigen Heimspiel gegen Eulen Ludwigshafen!

Grenzenloser Jubel und Erleichterung nach dem Spiel. Bild: www.sportfoto-vogler.de

DKB Handball-Bundesliga

HSG Wetzlar schlägt Tabellenletzten vor über 4.100 Zuschauern deutlich mit 30:19 (16:10) - Geschlossene Mannschaftsleistung überzeugt die Fans

Kantersieg für die HSG Wetzlar: Das Team von Kai Wandschneider besiegte die Eulen Ludwigshafen mit 30:19 (16:10). Bereits im ersten Durchgang erarbeiteten sich die Mittelhessen einen Sechs-Tore-Vorsprung, den sie in den zweiten dreißig Minuten kontinuierlich ausbauten. Aus der Mannschaft stach Torwart Till Klimpke hervor, der mit seinen Paraden einen 7:0-Lauf ermöglichte, der die Vorentscheidung brachte. Wetzlar machte durch den fünften Sieg der Saison in der Tabelle einen Sprung auf den elften Platz, überholte Lemgo, Leipzig und Stuttgart. Die Eulen hingegen nehmen die Rote Laterne auch mit auf die Rückreise.

Nach einer torlosen Anfangsphase erarbeitete sich die HSG nach gut elf Minuten dann eine 5:3-Führung. Das war auch dem gut aufgelegten Till Klimpke zu verdanken, der beim Stand von 3:3 in der achten Minute einen Gegenstoß der Eulen abwehrte und damit ein erstmaliges Vorlegen der Gäste verhinderte. In den folgenden Minuten behauptete die HSG den Vorsprung und nach dem 7:4 (16.) durch Stefan Cavor zog Gäste-Coach Ben Matschke die Auszeit. 

Doch Rückraumspieler Cavor legte auch das achte Tor der Mittelhessen nach. Matschke griff nun wie so oft auf den siebten Feldspieler zurück, doch zwei Ballverluste bedeuteten zwei Gegentreffer innerhalb einer Minute: Sowohl das 9:5 (17.) als auch das 10:5 (17.) fielen ins leere Tor. Die HSG Wetzlar hatte das Heft in die Hand bekommen. Nach rund 23 Minuten kam Lenny Rubin bei den Gastgebern neu in die Partie und fügte sich mit dem 13:8 (24.) sofort gut ein. Bis zur Halbzeit blieb die Führung in dieser Größenordnung, mit einem 14:10 ging es in die Kabinen. 

Nach Wiederanpfiff baute Wetzlar seine Führung direkt aus; Filip Mirkulovski erzielte das 17:10 (32.). Während Klimpke diesen Vorsprung mit seinen Paraden zunächst festhielt, legte Cavor dann drei Minuten das 18:10 nach. Nach dem 19:10 zog Matschke die Auszeit; seine Mannschaft kam jedoch weiterhin nicht zum Torerfolg und auf der Gegenseite sorgte Cavor für den ersten Zehn-Tore-Vorsprung: 20:10 in der 38. Spielminute. 

Selbst eine Hinausstellung von Anton Lindskog stoppte die Gastgeber nicht. Emil Frend Öfors fing einen Querpass ab und netzte zum 21:10 (38.) ein. Die HSG hatte damit einen 7:0-Lauf hingelegt, während die Eulen über zehn Minuten ohne Treffer waren. Kurz darauf schien Klimpke erstmals im zweiten Durchgang überwunden, doch der Wurf von Jannik Hofmann prallte vom Innenpfosten ins Aus. 

Erst neun Minuten nach Wiederbeginn beendete Jerome Müller die torlose Phase mit dem Treffer zum 21:11. Die Vorentscheidung in dieser Partie war jedoch gefallen. Die HSG behauptete ihre Führung souverän und hatte mit dem starken Klimpke weiterhin den deutlichen Vorteil auf der Torhüterposition. Auch der Wechsel von Stefan Hanemann auf Mathias Lenz zur Pause hatte für die Eulen nicht den erwünschten Effekt. 

Bei dem deutlichen Vorsprung fiel auch ein verworfener Siebenmeter von Max Holst kaum ins Gewicht. Der Außenspieler kassierte kurz darauf zudem eine Zeitstrafe, doch auch diese konnten die Eulen nicht nutzen, um den Rückstand zu verringern. Maximilian Lux sorgte mit seinem zweiten Treffer für das 25:14 (50.) - die Weichen für den deutlichen Erfolg waren längst gestellt und nur noch die Höhe des Sieges fraglich.. 

Kai Wandschneider nutzte die deutliche Führung, um auch Youngster Hendrik Schreiber noch Spielzeit zu gewähren. Auch Rubin nutzte seine Chance und trug sich wiederholt in die Torschützenliste ein - wie beim 29:17 (56.). Der angeschlagene Cavor blieb dafür auf der Bank und sah von dort noch einen weiteren Treffer seines Teams, das am Ende mit 30:19 siegte und damit nach zuletzt zwei Niederlagen ein Ausrufezeichen setzte.

Quelle: www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-1-109831.html