Lenny Rubin führt HSG Wetzlar zum Auswärtssieg in Berlin

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DKB Handball-Bundesliga

Schweizer mit 7 Toren erfolgreichster Werfer - 10. Tabellenplatz am Saisonende mit 29:39 Punkten

In einer spannenden Partie setzte sich die HSG Wetzlar am Ende mit 27:25 (11:14) gegen die Füchse Berlin durch. Die Mannschaft von Velimir Petkovic führte zwar über weite Strecken des Spiels, teilweise auch mit vier Tore, ließ am Ende jedoch zu viele Chancen ungenutzt. In den Schlussminuten hatten die Gäste dann die Nase vorn, behielten die Nerven und holten sich zum Saisonabschluss zwei Punkte zum Mitnehmen.

Zum letzten Spiel der Saison 2018/19 empfingen die Füchse Berlin die HSG Wetzlar in der Berliner Max-Schmeling-Halle. Das erste Tor erzielten die Gäste, danach übernahmen die Hauptstadthandballer mit den Treffern von Marsenic und Lindberg jedoch die Führung. Absetzten konnten sie sich allerdings nicht. In der Anfangsphase war das Spiel sehr ausgeglichen. In Überzahl, Lenny Rubin musste auf die Bank, nachdem er Zachrisson beim Konter gestört hatte, verwandelte Hans Lindberg einen Siebenmeter zum 5:3 (11.). 

Auch für die HSG Wetzlar gab es einen Siebenmeter, den Maximilian Holst zum 5:4 im Tor unterbrachte. Beide Teams kämpften und bei beiden Teams lief auch nicht alles rund. Die Tore fielen wechselseitig. Rubin markierte aus dem Rückraum das 7:6. Dann gelangen der Mannschaft von Velimir Petkovic zwei Treffer in Folge. Drux und Lindberg stellten auf 9:6, kurze Zeit später netzte Holm zum 10:7 (20.) ein. Daraufhin gab es die erste Auszeit von Kai Wandschneider. 

Mit einem Doppelschlag erhöhte Erik Schmidt die Führung der Füchse beim 12:8 (24.) auf vier Tore. Danach kam es zu einigen verpassten Chancen auf beiden Seiten ehe Mirkulovski zum 12:9 einnetzte. Holst hatte sogar die Möglichkeit auf zwei Treffer zu verkürzen, scheiterte allerdings beim Siebenmeter an Silvio Heinevetter. Beim 14:11 ging es schließlich in die Kabinen. 

Die HSG kam besser aus der Kabine. Holst verwandelte einen Siebenmeter, wenig später verkürzten Olle Forsell-Schefvert und Stefan Cavor auf 15:14 (37.). Die Füchse ließen in dieser Phase zu viele Chancen liegen und leisteten sich einige einfache Fehler. Damit blieb die Partie spannend. Lars Weissgerber verwandelte zwei Gegenstöße und sorgte damit für den Ausgleich zum 17:17 (43.). Velimir Petkovic zog die grüne Karte. 

Christoph Reißky wurde dann auch freigespielt und brachte sein Team in Führung. Die HSG legte nach, es ging nun Schlag auf Schlag. Die Tore fielen auf beiden Seiten im Wechsel. Cavor machte das 20:20 (46.). Nach zweiminütiger Torflaute netzte Zachrisson für die Berliner ein, auf der Gegenseite holte Anton Lindskog einen Siebenmeter heraus, den Holst auch zum erneuten Ausgleich im Tor unterbrachte. 

Auch in den letzten zehn Minuten blieb es spannend. Nach einer Parade von Till Klimpke brachte Weissgerber Wetzlar beim Stand von 22:23 wieder in Front. Koch holte einen Siebenmeter heraus und Hans Lindberg hatte die passende Antwort parat. Rubin hielt sein Team vorne. Als es 23:24 (55.) stand, entschied sich Kai Wandschneider für eine Auszeit. Sein Team holte einen Siebenmeter heraus. Holst zeigte sich treffsicher und Frend-Öfors stellte sogar auf 23:26 (58.). Velimir Petkovic nahm seine letzte Auszeit. 

Die Füchse holten einen Siebenmeter heraus. Lindberg traf. Petkovic ließ sowohl Zachrisson als auch Elisson offensiv decken. Wandschneider rief sein Team noch einmal zu Besprechung zusammen, um sie auf die neue Abwehrvariante einzustellen. Heinevetter war jedoch zur Stelle und Zachrisson gelang der Anschluss zum 25:26. Heinevetter parat, Zachrisson holte einen Siebenmeter heraus, Lindberg scheiterte allerdings und warf den Ball über das Tor. Rubin netzte auf der Gegenseite ein. Am Ende gewann die HSG Wetzlar mit 27:25 gegen die Füchse Berlin. 

 

Quelle: www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-1-115763.html