Letztes Big-Point-Spiel zu Hause: Wandschneider fordert 100 Prozent

Grund zum Freuen soll es für Kristian Björnsen (l.) und Stefan Kneer auch gegen den TuS N-Lübbecke geben. Bildquelle: Leica-Akademie.

DKB Handball-Bundesliga

HSG Wetzlar empfängt am Sonntag den TuS N-Lübbecke in der Rittal-Arena

„Heimspiele sind immer besondere Spiele“, sagt Kai Wandschneider, Trainer des Handball-Bundesligisten HSG Wetzlar. „Die Partie gegen den TuS N-Lübbecke ist für uns das letzte Big-Point-Spiel, das wir zu Hause austragen, und das wollen wir natürlich gewinnen!“ Am Sonntag um 12.30 Uhr empfangen die Grün-Weißen den Gast aus Ostwestfalen in der Rittal-Arena. Dann gilt es, nach der Sternstunde in Kiel gegen den Tabellen-15. die nächsten Punkte einzufahren.

„Wir müssen uns genauso akribisch auf Nettelstedt vorbereiten wie auf Kiel. Wir brauchen 100 Prozent, wenn wir gewinnen wollen“, so Wandschneider, der weiter auf Alexander Hermann (Knie) verzichten muss. In den Kader zurückkehren wird hingegen Jannik Kohlbacher. Der Kreisläufer, der gegen Kiel noch zum Zuschauen verdammt war, steht nach seinen Achillessehnenproblemen wieder zur Verfügung. „Es ist immer gut, wenn man auf verschiedene Varianten zurückgreifen kann“, erklärt Wandschneider, der in Kiel eine bärenstarke Leistung von Anton Lindskog am Kreis gesehen hatte.

Wandschneider warnt vor Lukasz Gierak

Bei den Gästen hat der Wetzlarer Trainer in der Rückrunde eine deutliche Leistungssteigerung beobachtet. „Sie sind auf dem aufsteigenden Ast und haben mit Dener Jaanimaa im Rückraum nochmal an Wurfgewalt hinzugewonnen“, so Wandschneider. „Darüber hinaus haben sie mit Peter Tatai und Joel Birlehm, der allerdings zuletzt verletzt war, zwei richtig gute Torhüter.“ Im Rückraum gelte es, auf die Schützen Marko Bagaric und Ante Kaleb sowie auf Spielmacher Lukasz Gierak zu achten. „Er ist in bestechender Form.“

Am Kreis kommt der TuS mit Moritz Schade und Nils Torbrügge, der ab dem Sommer für die HSG auflaufen wird, nach Mittelhessen. Die Reise nicht mit antreten wird hingegen Linksaußen Tim Remer. Der Niederländer wird wegen seines Kreuzbandrisses den Rest der Saison verpassen und am Freitag operiert werden.

Schnell noch Tickets sichern!

„Nettelstedt spielt eine starke Deckung, das hat man auch im letzten Spiel gegen Göppingen gesehen, als es zur Pause 8:6 stand. Aber wir sind gut drauf und haben das Jahr bisher super bewältigt“, sagt Wandschneider, der die „Gunst der Stunde“ nutzen will. Und das bedeutet: Das letzte Big-Point-Spiel der Saison im heimischen Wohnzimmer gewinnen!

Wer noch keine Karte für den TuS N-Lübbecke hat, kann sich diese schnell noch sichern. Neben wenigen Sitzplatzkarten gibt es noch ausreichend Stehplatztickets. Einfach über www.hsg-wetzlar.de/tickets online buchen, per Telefon unter 06441/20005-20 reservieren oder direkt in der Geschäftsstelle abholen.