Philipp Pöter steht HSG Wetzlar nicht mehr zur Verfügung!

Bild: Sportfoto Vogler

DKB Handball-Bundesliga

Spielmacher lässt sich in Leipzig Metallplatten aus Fuß entfernen - Mittelhessen somit bis Saisonende ohne Pöter und Kohlbacher

Handball-Bundesligst HSG Wetzlar muss in der Schlussphase der Jubiläumssaison in der DKB Handball-Bundesliga auf Spielmacher Philipp Pöter verzichten. Der 32-jährige hatte den Vereinsverantwortlichen Ende der Woche mitgeteilt, dass er sich nach dem Auswärtsspiel in Leipzig dort die Metallplatten im rechten Fuß entfernen lassen möchte. Diese waren Pöter im März 2017 nach einer Sprunggelenksfraktur eingesetzt worden. Der Rechtshänder hatte sich die Verletzung damals im Trikot des SC DHfK Leipzig beim ThSV Eisenach zugezogen.

Pöter wird sich dem medizinischen Eingriff somit dieser Tage in Leipzig unterziehen und in den letzten beiden Saisonspielen des Tabellenelften gegen den TBV Lemgo und den TVB Stuttgart, wie auch Nationalspieler Jannik Kohlbacher, nicht mehr zum Einsatz kommen. "Pippo hat unserem Mannschaftsarzt mitgeteilt, dass ihm die Platten Probleme und Schmerzen bereiten und er sich diese nach dem Auswärtsspiel in Leipzig deshalb entfernen lassen möchte", so HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. "Es geht um die Gesundheit des Spielers. Deshalb müssen wir seine Entscheidung akzeptieren, auch wenn sie etwas überraschend für uns kam." 

Pöter wird die HSG Wetzlar nach dem Saisonende verlassen, da dessen Vertrag nicht verlängert wurde und in der kommenden Spielzeit für den Zweitligisten HC Rhein Vikings auflaufen. Er ist einer von weiteren sechs Spielern, die die Mittelhessen am kommenden Donnerstag nach dem Heimspiel gegen den TBV Lemgo verabschieden werden.