Wandschneider und Camdzic absolvieren Mastercoach-Ausbildung der EHF!

Bild: Leica Akademie

DKB Handball-Bundesliga

Insgesamt 160 Ausbildungsstunden an drei Mal fünf Tagen standen auf Programm - Wandschneider Jahrgangsbester!

Unter der Leitung von DHB-Lehrwart Michael Neuhaus hatte der Deutsche Handballbund in den vergangenen Monaten die zweite Ausbildungsreihe zum EHF-Mastercoach angeboten. Diese Mastercoach-Lizenz (EHF-Pro.-Lizenz) wird in Zukunft in zahlreichen EHF-Wettbewerben (Nationalmannschaften, Champions League, EHF-Pokal) verpflichtend sein.  

Auch die beiden Wetzlarer Bundesliga-Trainer Kai Wandschneider und Jasmin Camdzic hatten sich für diesen Lehrgang eingeschrieben, der auf 25 Teilnehmer begrenz war.. Der Auftakt des Lehrgangs fand am DHB-Pokal-Finalwochenende 2018 in Hamburg statt. Teil zwei dann im Sommer parallel zu einem Nachwuchsturnier in Konstanz und Modul drei wurde während der Männer-Weltmeisterschaft 2019 Ende Januar in der Sportschule in Hennef veranstaltet.  

Insgesamt 160 Ausbildungsstunden an drei Mal fünf Tagen standen auf dem Programm. Zum Abschluss mussten die Trainer dann jeweils eine Masterarbeit schreiben (in Deutsch und in Englisch) und während des letzten Lehrgangs auch verteidigen. Kai Wandschneider wählte dabei das Thema „Agile Führung vor dem Hintergrund systemischen Denkens“ und Jasmin Camdzic referierte über „Das Torhütergespann! Wettkampfskala/Coaching/ Wettkampfsteuerung und Entwicklung“. Beide Trainer erhielten am Ende ihr EHF-Mastercoach-Zertifikat. Kai Wandschneider sogar als Bester aller Teilnehmer.  

Neben der rein fachlichen Arbeit  stand der „intensive Austausch der Teilnehmer auf höchstem Niveau (Neuhaus) im Mittelpunkt. „Wie schon beim ersten Lehrgang haben wir auch wieder Sportwissenschaftler in unseren Pool von Referenten integriert“, sagt Neuhaus. „Alle Vorträge und Präsentationen haben Impulse für interessante Diskussionen geboten.“ 

Zielgruppe für den Mastercoach-Lehrgang sind Erst- und Zweitligatrainer, Teilnahme-Voraussetzung ist die A-Lizenz. „Wir hatten für den Lehrgang auch Anmeldungen aus den Niederlanden, der Schweiz und aus Österreich“, so der DHB-Lehrwart.