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Erfolgreicher Test der HSG Wetzlar zum Abschluss des Trainingslagers

Mittelhessischer Handball-Bundesligist bezwingt den österreichischen Erstligisten Handball Tirol in Schwaz mit 37:30 (17:12).

Treffsicherer Siebenmeterschütze der HSG Wetzlar: Lukas Becher überwindet Torwart Boris Tanic von Handball Tirol. (Bild: HSG Wetzlar)

Nach intensiven Trainingstagen in Tirol hat Handball-Bundesligist HSG Wetzlar ein Testspiel zum Abschluss des Trainingslagers gegen den österreichischen Erstligisten Handball Tirol mit 37:30 (17:12) gewonnen. In der Osthalle in Schwaz zeigten die Grün-Weißen am frühen Samstagabend im zweiten Test der Sommervorbereitung schon gute Ansätze, offenbarten in einigen Phasen aber auch noch deutlichen Verbesserungsbedarf.

„Für den Zeitpunkt unserer Vorbereitung war das voll in Ordnung“, zeigte sich Frank Carstens, der Cheftrainer der HSG Wetzlar, zufrieden mit dem Auftritt seines Teams, dem angesichts des Pensums im Trainingslager selbstverständlich die Frische fehlte. Jasmin Camdzic, der Sportliche Leiter der Mittelhessen, schlug in die gleiche Kerbe: „Angesichts der Anstrengungen der vergangenen Tage war das vor allem im ersten Durchgang ein sehr ordentlicher Auftritt.“ 

Nach 20 Minuten stand es 10:10. Danach erarbeiteten sich die Gäste bis zur Pause eine Fünf-Tore-Führung. Im Angriff setzte die HSG in den ersten 30 Minuten das in den vergangenen Tagen intensiv eingeübte taktische Konzept schon gut und sehr diszipliniert um. „Manchmal sind wir von den Vorgaben etwas abgekommen. Gut fand ich aber, dass wir immer wieder den Weg zurückgefunden haben“, sagte Carstens. Philipp Ahouansou war häufig aus dem Rückraum erfolgreich, der sehr clever verteidigende Zsolt Krakovszki münzte etliche seiner Ballgewinne in Tempogegenstoß-Treffer um. 

Mit Beginn des zweiten Durchgangs stellten die Gastgeber ihre Abwehr um. Von einer 6:0-Formation auf eine 3:2:1-Variante, die teilweise in ein 3:3 überging. „Da fiel uns erst einmal nicht viel ein“, bemängelte Camdzic. Die Wetzlarer leisteten sich so bis zur 45. Minute zu viele technische Fehler. Hätte der nach Wiederbeginn eingewechselte Anadin Suljakovic im Tor nicht so gut gehalten, der österreichische Erstligist, der in der vergangenen Saison die Hauptrunde als Zweiter abgeschlossen hatte, dann aber im Playoff-Viertelfinale gescheitert war, wäre noch näher als auf 20:23 (43.), 21:24 (44.) und 22:25 (45.) herangekommen. 

So wahrte die HSG Wetzlar in dieser Phase immer mindestens ihren Drei-Tore-Vorsprung, den sie in der Schlussviertelstunde auch wieder auf sieben Treffer ausbaute. Positiv war, dass die Gäste, die am Sonntag nach einer Athletikeinheit am Vormittag die Heimreise nach Deutschland antreten, bis zum Abpfiff extrem torhungrig blieben und so mit einem positiven Gefühl das vollends gelungene Trainingslager abschlossen. 

Für die HSG Wetzlar geht es am kommenden Wochenende mit der Teilnahme am Spielo-Cup in Lübbecke weiter. Am Freitagabend treffen die Mittelhessen dort auf den gastgebenden Zweitligisten TuS N-Lübbecke. Je nach Ausgang der Partie wartet am Samstag ein Duell auf den Ligakonkurrenten TBV Lemgo oder den TSV GWD Minden (2. Liga). Die Partien des Spielo-Cups werden zum einen auf DYN gezeigt, zum anderen auch auf der Plattform Twitch gestreamt.

Handball Tirol: Alber, Tanic – Wanitschek (4), Kandolf (1), Petrusic, Spendier (4), Magelinskas, Peric (6/4), Redic (3), Jochimsen (3), Lechleitner, Nagl, Miskovez, Wagner, Erhard (1), Kofler (5), Demmerer (3).   

Wetzlar: Till Klimpke, Suljakovic (ab 31.) – Meyer (3), Mappes (6), Ole Klimpke, Krakovszki (4), Vranjes (1), Hoepfner, Becher (6/4), Ahouansou (7), Schoch, Weimer, Müller (1), Löwen, Zelenovic (3), Zacharias (3), Cavor (3). 

Nächstes Spiel

27.09.2026 - 18:00 Uhr
Sporthalle Hamburg

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