Helden des Heimspiels
Eine volle Buderus Arena, packende Duelle und große Emotionen. Das ist es, was Heimspiele so besonders macht. Doch damit ein Spieltag überhaupt reibungslos über die Bühne geht, braucht es viele helfende Hände im Hintergrund. Menschen, die mit ihrem Engagement und ihrer Leidenschaft ein wichtiger Teil der HSG-Familie sind.
Mit einer Mini-Serie von sechs Folgen möchten wir genau diesen Helferinnen und Helfern eine Bühne geben und ihnen die Aufmerksamkeit schenken, die sie verdienen.
Folge drei mit Sarah Vogler und Moritz Jeschke!
Mitten im Trubel der Heimspiele sind sie eine feste Anlaufstelle für die Fans: Sarah Vogler und Moritz Jeschke sorgen im Fanshop dafür, dass jede und jeder ein Stück HSG Wetzlar mit nach Hause nehmen kann. Mit viel Engagement, einem offenen Ohr und echter Nähe zum Verein tragen sie dazu bei, dass das Heimspielerlebnis in der Buderus Arena auch abseits des Spielfelds besonders wird.
Wie lange seid Ihr schon Teil der Heimspiel-Helfer*innen und wann war Dein erster Einsatz für die HSG?
Sarah Vogler: Ich bin seit der Saison 2023/24 Teil der Heimspiel-Helferinnen. Mein erster Einsatz war direkt bei einem der ersten Heimspiele der Saison 23/24.
Moritz Jeschke: Ich bin seit Ende 2024 ein Heimspiel-Helfer.
Was hat Euch ursprünglich dazu bewegt, Dich bei der HSG einzubringen, und was motiviert Euch bis heute, weiterhin Teil des Teams zu sein?
Sarah Vogler: Ich habe selbst viele Jahre Handball gespielt, musste aber ab 2022 aufgrund mehrerer Knieverletzungen und Operationen damit aufhören. Die HSG kenne ich schon seit 2018, als ich mit meinem damaligen Handballverein mein erstes Spiel besucht habe. Außerdem ist der Verein durch meinen Vater, der dort fotografiert, schon lange ein Teil unserer Familie. Mich hat schon immer interessiert, einmal hinter die Kulissen zu schauen und das Geschehen nicht nur von der Tribüne aus zu erleben. Gleichzeitig bietet mir die Tätigkeit eine schöne Abwechslung zu meiner Erzieherinnenausbildung in Frankfurt und gibt mir die Möglichkeit, dem Handball weiterhin nah zu sein, auch wenn ich selbst nicht mehr aktiv spielen kann. Bis heute motivieren mich vor allem die Leidenschaft der Fans, die besondere Stimmung in der Arena und die vielen tollen Gespräche. Auch die Zusammenarbeit mit dem Team der Geschäftsstelle, die Heimspiele selbst und natürlich die Spieler machen das Ganze für mich besonders.
Moritz Jeschke: Ich bin durch meine Freundin dazu gekommen. Da ich beruflich in der IT arbeite und viel Zeit am Computer verbringe, ist die Tätigkeit bei den Heimspielen für mich ein schöner Ausgleich zum Alltag. Besonders gefällt mir der direkte Kontakt mit den Menschen, die Abwechslung und die lebendige Atmosphäre in der Halle. Es macht mir Spaß, den Fans eine Freude zu bereiten, sei es durch ein nettes Gespräch oder indem man ihnen bei der Suche nach dem passenden Artikel hilft. Genau diese persönlichen Begegnungen und die besondere Stimmung bei den Spielen motivieren mich bis heute, weiterhin Teil des Teams zu sein.
Was ist Euer persönlich schönstes HSG-Erlebnis?
Sarah Vogler: Es gibt viele schöne Erlebnisse, aber besonders beeindruckend finde ich immer wieder die Fans und den unglaublichen Rückhalt, den sie der Mannschaft geben. Besonders jeder Heimsieg ist für mich etwas ganz Besonderes und sorgt jedes Mal für eine tolle Stimmung. Aber auch in schwierigen Situationen zeigt sich, dass die komplette HSG Wetzlar und die Fans einen tollen Zusammenhalt haben.
Moritz Jeschke: Besonders schön finde ich die regelmäßigen Gespräche mit den HSG-Fans. Ein Highlight ist es immer, wenn man jemandem eine große Freude machen kann. Zum Beispiel, wenn man doch noch das letzte passende Trikot im Lager findet. Außerdem ist es einfach ein tolles Gefühl, die Begeisterung der Fans hautnah mitzuerleben und Teil dieser besonderen Atmosphäre zu sein. Gerade solche kleinen Momente machen die Einsätze für mich immer wieder besonders.
Wie gestaltet sich ein für Euch ein typischer Heimspieltag und welche Aufgaben und Verantwortungsbereiche übernehmt Ihr dabei dabei?
Sarah Vogler: Wir sind etwa zwei Stunden vor Spielbeginn in der Halle, machen uns mit allem vertraut und schauen, ob es etwas Neues gibt. Sobald die Halle geöffnet ist, sind wir im Verkauf tätig, führen Gespräche mit den Fans, helfen bei Fragen zu Größen und kümmern uns unter anderem um das Beflocken von Trikots. Während der ersten Halbzeit essen wir meistens etwas und verfolgen dabei das Spiel, danach wird auch meistens weiter beflockt. In der Halbzeitpause sind wir wieder im Verkauf im Einsatz.
Moritz Jeschke: In der zweiten Halbzeit schauen wir entweder das Spiel oder Sarah fotografiert gelegentlich. Nach dem Spiel wird noch verkauft, anschließend gemeinsam aufgeräumt und abgebaut.
Was würdet Ihr jemandem sagen, der überlegt, sich ebenfalls zu engagieren? Welche Fähigkeiten oder Eigenschaften sollte man mitbringen?
Sarah Vogler: Wir würden auf jeden Fall empfehlen, es einfach auszuprobieren. Es ist eine tolle Möglichkeit, einen Verein aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen und Teil eines großartigen Teams zu werden.
Moritz Jeschke: Wichtig sind vor allem Offenheit, Teamfähigkeit und Freude am Umgang mit Menschen. Man sollte zuverlässig sein, gerne mit anpacken und auch in stressigeren Momenten den Überblick behalten. Wenn man dann noch Interesse am Handball und Spaß an der besonderen Atmosphäre bei Heimspielen hat, passt man perfekt ins Team.










