Nationalspieler der HSG Wetzlar überzeugen zum Auftakt der EM-Qualifikation
Vier Siege, starke individuelle Leistungen und ein gelungenes Debüt: Die vier Nationalspieler der HSG Wetzlar haben einen erfolgreichen Start in die Qualifikation zur Europameisterschaft 2028 gefeiert. Für die Grün-Weißen, die in der Handball-Bundesliga mit zwei Punkten weiterhin auf den ersten Saisonsieg warten, sind die positiven Erlebnisse ihrer Akteure auf internationaler Bühne ein erfreuliches Signal.
Ein besonderes Erlebnis war die Partie gegen Belgien für Niklas Theiß. Der rechte Rückraumspieler feierte beim 42:32-Erfolg der deutschen Nationalmannschaft in Berlin sein Debüt im DHB-Trikot und steuerte gleich seinen ersten Treffer bei. Kurz vor der Halbzeit erzielte der Wetzlarer das Tor zum 22:17. Ein weiterer Wurf landete am Pfosten. Für die deutsche Auswahl geht es am Sonntag (18 Uhr) mit dem Auswärtsspiel in der Slowakei weiter.
Eine herausragende Offensivleistung zeigte Tomas Piroch. Der Linkshänder war beim knappen 27:26-Heimerfolg Tschechiens gegen Israel mit neun Treffern der erfolgreichste Werfer seiner Mannschaft. Dabei überzeugte der rechte Rückraumspieler mit einer starken Wurfquote von 75 Prozent. Auf der gegnerischen Bank saß mit Chen Pomeranz ein weiteres bekanntes Gesicht der HSG Wetzlar. Der Co-Trainer der Mittelhessen ist in gleicher Funktion für die israelische Nationalmannschaft tätig. Während Tschechien am Sonntag in Tuzla auf Bosnien-Herzegowina trifft, gastiert Israel bereits am Samstag in Slowenien.
Auch die beiden Wetzlarer Torhüter konnten mit ihren Nationalmannschaften Siege feiern. Laszlo Bartucz setzte dabei an seinem 35. Geburtstag ein besonderes Ausrufezeichen. Beim deutlichen 32:21-Heimerfolg Ungarns gegen Montenegro glänzte der Schlussmann mit einer Paradenquote von über 48 Prozent und hatte damit maßgeblichen Anteil am Erfolg seiner Mannschaft. Als Anerkennung für seine Leistung wurde Bartucz zum „Man of the Match“ gewählt. Am Sonntag (17.15 Uhr) steht für Ungarn das Auswärtsspiel im Kosovo auf dem Programm.
Bart Ravensbergen feierte unterdessen nach fast eineinhalb Jahren sein Comeback in der niederländischen Nationalmannschaft. Beim souveränen 33:24-Heimsieg gegen Finnland wusste auch der Wetzlarer Keeper zu überzeugen. Mit einer Quote von über 33 Prozent abgewehrter Würfe lieferte Ravensbergen eine gute Vorstellung ab. Die Niederlande ist am Sonntag (13.20 Uhr) im litauischen Tauragė gefordert.








