Zum Hauptinhalt springen

Diese neuen Regeln gelten ab sofort in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga!

Der Mittelkreis hat sich vergrößert!

Es ist mittlerweile schon sechs Jahre her, dass der Handball-Weltverband IHF letztmals Änderungen an seinem Regelwerk vorgenommen hat. Zur Saison 2022/23 folgen nun weitere Veränderungen, die den Handball mitunter sogar noch schneller werden lassen könnten.

Passives Spiel: Von sechs zu vier Pässen

Die für das taktische Spiel gravierendste Änderung ist sicherlich die Passanzahl beim passiven Spiel. Nachdem die Schiedsrichter den Arm gehoben haben, sind ab dem 01. Juli 2022 nur noch vier Pässe erlaubt; der fünfte Pass wird abgepfiffen. Bisher wird der siebte Pass abgepfiffen, da sechs Pässe erlaubt sind.

Anwurfzone erweitert

Die zweite Änderung betrifft den Anwurf. Bislang musste der ausführende Spieler mit einem Fuß auf der Mittellinie stehen und alle Mitspieler mussten bis zum Anpfiff in der eigenen Hälfte sein. Ab 1. Juli erfolgt die Ausführung des Anwurfs aus dem neuen Anwurfkreis, der gemäß der Überarbeitung des Regelwerks einen Durchmesser von vier Metern hat und in der Mitte der Mittellinie platziert ist, der sogenannten Anwurfzone.  Bei uns erkennen Sie diesen präsent durch unseren Gold-Partner Leica.

Die IHF schreibt die Anwurfzone für alle IHF-Events und Profiliegen vor. "Für Kontinentalverbände und alle weiteren von den Nationalverbänden organisierten Wettkämpfe ist er optional", heißt es in einer Anmerkung im Regelwerk.

Angepfiffen wird sobald der Ball innerhalb des Anwurfkreises ist und der Spieler mindestens einen Fuß innerhalb des Kreises hat. Der Werfer darf sich innerhalb des Anwurfzone bewegen, aber nicht prellen. Der Anwurf kann also somit auch im Laufen ausgeführt werden. Die gegnerischen Spieler müssen sich außerhalb des Kreises befinden und dürfen Ball oder Gegner nicht berühren, bis der Anwurf ausgeführt ist. Die Mitspieler außerhalb der Anwurfzone dürfen auch weiterhin die Mittelline erst nach Anpfiff überschreiten

Kopftreffer bei Torhütern auch aus dem Spiel heraus strafbar

Mit der dritten Regelanpassung soll der Torwart geschützt werden. Konnte ein Kopftreffer des Torwarts bisher nur beim Siebenmeter geahndet werden, ist dies künftig auch aus dem Spiel heraus möglich, wenn ein unbedrängt zum Wurf gekommener Spieler den Torwart am Kopf trifft. Das gilt allerdings nur bei freien Spielsituationen, wenn sich kein Verteidiger zwischen Werfer und Torhüter befindet.

In der neuen Fassung des Regelwerks definiert der Weltverband die Regel genauer: Um einen Kopftreffer gemäß der neuen Regel ahnden zu können, muss der Ball direkt den Kopf getroffen haben und darf nicht zuvor ein anderes Körperteil des Torwarts berühren. Zudem gilt die Regel nicht, wenn der Torhüter seinen Kopf in Richtung Ball bewegt. Sollte ein Torwart versuchen, eine Hinausstellung durch Täuschung zu provozieren, sollen die Schiedsrichter dies progressiv ahnden.

Die IHF sieht darin eine weitere Möglichkeit, unsportliches Verhalten zu unterbinden. In einem solchen Fall soll es eine Zwei-Minuten-Strafe für den Werfer (oder im Täuschungsfall für den Torhüter) geben. Zuvor wurden bereits Kopftreffer gegen einen sich nicht bewegenden Torwart beim Siebenmeter oder gegen den Kopf eines Abwehrspielers beim direkten Freiwurf mit einer Roten Karte geahndet.

Auszeit-Buzzer ersetzt Grüne Karte

Eine technische Umstellung gibt es auch: Der beispielsweise schon bei Großturnieren getestete Auszeit-Buzzer soll die Grüne Karte ersetzen. Will ein Trainer eine Auszeit nehmen, drückt er künftig also lediglich den Buzzer und muss nicht mehr seine Grüne Karte auf dem Zeitnehmertisch platzieren. Mit Betätigen des Buzzers wird automatisch die Spielzeit gestoppt.

Nächstes Spiel

30.08.2026 - 16:30 Uhr
Buderus Arena Wetzlar

Premium-Sponsoren

Hauptsponsor

Premium-Sponsoren


Co-Sponsoren