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Auswärts in Mannheim gefordert

HSG Wetzlar tritt am Samstag (18 Uhr) bei den heimstarken Rhein-Neckar Löwen an.

Bild: Oliver Vogler

Mit neuem Selbstvertrauen geht die HSG Wetzlar in das Auswärtsspiel am Samstag (18 Uhr) bei den Rhein-Neckar Löwen. Der wichtige Sieg zuletzt in Minden hat für spürbare Erleichterung gesorgt. Doch im engen Tabellenkeller der Handball-Bundesliga bleibt die Lage angespannt. Neun Spiele stehen noch aus. In der SAP-Arena wartet auf den Tabellenvorletzten ein Gegner, der jederzeit Top-Leistungen abrufen kann.

Die aktuelle Lage der HSG Wetzlar

Der erste doppelte Punktgewinn im Kalenderjahr 2026 hat bei der HSG Wetzlar für große Erleichterung gesorgt. Beim direkten Konkurrenten GWD Minden gelang vor zwei Wochen ein enorm wichtiger Auswärtssieg. Ein Sieg mit großer Bedeutung, sowohl tabellarisch als auch mental.

Im Anschluss nutzten die Grün-Weißen die Länderspielpause für intensive Arbeit. Während drei Akteure mit ihren Nationalmannschaften unterwegs waren, wurde in Wetzlar konzentriert weitertrainiert. „Bei den Jungs war eine spürbare Leichtigkeit zu erkennen“, schilderte Trainer Runar Sigtryggsson seine Eindrücke. Dennoch bleibt die Situation im Tabellenkeller angespannt. Der Sieg des Bergischen HC am Donnerstag in Hamburg hat den Druck zusätzlich erhöht. Die Mittelhessen stehen weiterhin auf einem Abstiegsplatz. Der neue Geschäftsführer Sport, Michael Allendorf, betont dennoch: „Wir sollten mit Respekt nach Mannheim fahren, aber auch mit Vertrauen in unsere eigene Stärke. Es geht um die nächsten zwei Punkte.“ Positive Impulse sammelten auch die Nationalspieler: Stefan Cavor holte sich mit zwei Siegen für Montenegro weiteres Selbstvertrauen, Ahmed Nafea überzeugte im ägyptischen Nationaltrikot gegen Deutschland und Josip Simic kam für Kroatien zu Einsatzzeiten – mit einem Sieg und einem Unentschieden gegen die Schweiz.

Der Gegner: Rhein-Neckar Löwen

Die Rhein-Neckar Löwen spielen bislang eine insgesamt starke Saison und haben wiederholt ihre Qualität unter Beweis gestellt. Vor allem in eigener Halle präsentiert sich das Team äußerst stabil und musste bislang lediglich zwei Niederlagen hinnehmen. Darunter war eine besonders unglückliche gegen den THW Kiel. Nach dem Umbruch im vergangenen Sommer haben die Löwen ihren Spielstil weiterentwickelt und treten variabler sowie dynamischer auf. An guten Tagen verfügen sie über genügend Qualität, um jeden Gegner in der Handball-Bundesliga vor große Probleme zu stellen.

Gleichzeitig zieht sich eine gewisse Inkonstanz durch die Saison, was angesichts der personellen Veränderungen keine Überraschung ist. Die Folge: Die Europapokalplätze sind für den aktuellen Tabellensiebten bereits ein gutes Stück entfernt.

Die personelle Situation bei der HSG Wetzlar

Die Länderspielpause kam der HSG Wetzlar auch personell zugute. Lediglich Leon Zacharias steht weiterhin nicht zur Verfügung, ansonsten sind nahezu alle Spieler einsatzbereit. Auch zuletzt angeschlagene Akteure wie Cyrill Akakpo konnten ihre Blessuren auskurieren.

Das sagt Trainer Runar Sigtryggsson 

„Die Löwen haben einen spielerisch sehr starken Rückraum und mit Jannik Kohlbacher einen der besten Kreisläufer der Liga. Das wird uns in der Deckung vor große Herausforderungen stellen. Wenn wir den Löwen Paroli bieten wollen, brauchen wir von Beginn an eine gute Abwehrleistung und dürfen nicht erst nach 30 Minuten damit anfangen, so wie das in den vergangenen Spielen zum Teil der Fall war.“ 

So kann man das Spiel sehen

Die Partie bei den Rhein-Neckar Löwen wird live vom Streamingdienst Dyn übertragen. Die Übertragung aus der SAP-Arena beginnt um 17:45 Uhr, Anwurf ist um 18:00 Uhr. Kommentiert wird die Begegnung von Jarno Pusch. Hier kann man die Übertragung buchen.

Nächstes Spiel

26.04.2026 - 15:00 Uhr
Buderus Arena Wetzlar

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