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"Die Nähe zum Spiel motiviert mich immer wieder"

Neue Serie über die Helferinnen und Helfer des Heimspiels / Folge 1 mit Lena Gerten

Bild: Jenniver Roeczey

Eine volle Buderus Arena, packende Duelle und große Emotionen. Das ist es, was Heimspiele so besonders macht. Doch damit ein Spieltag überhaupt reibungslos über die Bühne geht, braucht es viele helfende Hände im Hintergrund. Menschen, die mit ihrem Engagement und ihrer Leidenschaft ein wichtiger Teil der HSG-Familie sind.

Mit einer neuen Serie möchten wir genau diesen Helferinnen und Helfern eine Bühne geben und ihnen die Aufmerksamkeit schenken, die sie verdienen.

Den Anfang macht Lena Gerten, die seit über zehn Jahren als Wischerin am Spielfeldrand dafür sorgt, dass unsere Mannschaft jederzeit sicheren Boden unter den Füßen hat – und die Spiele dabei aus einer Perspektive erlebt, die nur wenige Fans kennen.

1. Wie lange bist du schon Teil der Heimspiel-Helfer*innen und wann war Dein erster Einsatz für die HSG?

Ich bin seit 2015 Teil der Heimspiel-Helfer*innen. Mein erster Einsatz war im Oktober 2015. Der Gegner war – so glaube ich zumindest die SG Flensburg-Handewitt. Was ich aber auf jeden Fall noch weiß, dass es etwas ganz Besonderes war, zum ersten Mal so nah am und auf dem Spielfeld dabei zu sein. Und natürlich war es aufregend den Job vor so vielen Zuschauern zu erledigen.

2. Was hat Dich ursprünglich dazu bewegt, Dich bei der HSG einzubringen, und was motiviert Dich bis heute, weiterhin Teil des Teams zu sein?

Ich war schon in meinem Heimatverein, beim TSV Lang-Göns, als Wischerin aktiv und hatte dadurch bereits Erfahrung. Als die HSG Wetzlar damals Wischerinnen gesucht hat, hat sich das für mich einfach angeboten. Bis heute bin ich dabei, weil sich in all den Jahren echte Freundschaften entwickelt haben. Außerdem ist die Atmosphäre bei den Heimspielen jedes Mal aufs Neue etwas Besonderes. Diese Nähe zum Spiel, die Emotionen und das Miteinander im Team motivieren mich immer wieder.

3. Was ist Dein persönlich schönstes HSG-Erlebnis?

Da gab es tatsächlich einige besondere Momente. Der Einzug ins Final Four des DHB-Pokals 2018 war definitiv ein Highlight. Toll sind auch  immer die Heimsiege, mit denen vorher kaum jemand gerechnet hätte. Diese Spiele bleiben unvergesslich.

4. Wie gestaltet sich ein für Dich typischer Heimspieltag und welche Aufgaben und Verantwortungsbereiche übernimmst Du dabei?

Ein typischer Heimspieltag beginnt für uns etwa eine Stunde vor Anpfiff. Wir treffen uns, besprechen kurz die Abläufe und nutzen die Zeit auch, um uns mit den anderen Helferinnen oder Zuschauerinnen auszutauschen. Oft sieht man sich ja hauptsächlich bei den Spielen.

Etwa eine halbe Stunde vor Spielbeginn ziehen wir unsere Wischer-Outfits an, bereiten unsere Wischer vor und stellen uns zum Einlaufen der Mannschaft bereit. Während des Spiels sitzen wir am Spielfeldrand und sind jederzeit einsatzbereit. Sobald die Schiedsrichter das Zeichen geben, sind wir schnell auf der Fläche, um für Sicherheit zu sorgen. Konzentration und Aufmerksamkeit sind dabei besonders wichtig.

5. Was würdest Du jemandem sagen, der überlegt, sich ebenfalls zu engagieren? Welche Fähigkeiten oder Eigenschaften sollte man mitbringen?

Ich würde sagen: Wer Freude und Leidenschaft für den Handballsport mitbringt, ist hier genau richtig. Teamgeist, Zuverlässigkeit und Aufmerksamkeit sind ebenfalls wichtig. Vor allem aber sollte man Lust haben, Teil einer Gemeinschaft zu sein und hinter den Kulissen zum Gelingen eines Heimspieltages beizutragen. Das macht unglaublich viel Spaß und ist eine tolle Erfahrung.

Letztes Spiel

07.06.2026 - 15:00 Uhr
Buderus Arena Wetzlar

30 : 31
Spielpresenter

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