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Füchse Berlin in Mittelhessen zu Gast!

Nachdem die HSG Wetzlar in eigener Halle schon den THW Kiel, den SC Magdeburg und die Rhein-Neckar Löwen aus dem Tritt bringen konnten, werden die Grün-Weißen am Donnerstagabend probieren die Füchse Berlin zu schlagen. Anwurf ist um 19:00 Uhr.

Foto: Oliver Vogler

Nach drei Niederlagen in Folge schafften die Füchse Berlin gegen die Eulen Ludwigshafen den Befreiungsschlag in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga. Nach einer Führung des Underdogs zur Pause, legten die Hauptstädter in der Halbzeit den Schalter um und gewannen mit 28:21. Dabei konnte Torhüter Dejan Milosavljev mit 12 Paraden und Lasse Andersson mit sieben Toren überzeugen. Routinier Hans Lindberg und Jacob Holm konnten nach überstandener Corona-Infektion wieder mitwirken.  Am gestrigen Dienstag traten die Füchse noch beim Montpellier HB an, dort ging das Viertelfinale der EHF European League mit 28:32 verloren. Lasse Andersson und Fabian Wiede trafen jeweils sechsmal. Aus Südfrankreich brachen die Berliner direkt nach Mittelhessen auf.

In den letzten beiden Partien zeigten die Wetzlarer Jungs tolle Leistungen und gewannen sowohl gegen die favorisierten Rhein-Neckar Löwen als auch beim TVB Stuttgart. Dabei waren vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit und starke Torhüter im Rücken der Schlüssel zum Erfolg. In der ersten Halbzeit in Stuttgart funktionierte für die Wetzlarer Jungs fast alles, gerade Lenny Rubin und Stefan Cavor zeigten sich besonders treffsicher. Nach der Pause machten es die Grün-Weißen dann nochmal kurz spannend. Laut Kai Wandschneider ist es eine große Stärke seiner Schützlinge, dass sie „nach Rückschlägen wieder aufstehen und einen eisernen Willen zeigen.“ Dies zeigte sich auch am Sonntagabend und dem letztlich verdienten 31:24-Sieg. 

Die HSG Wetzlar wird mit demselben Spielerkader gegen die Füchse antreten, der auch das letzte Heimspiel gegen TVB Stuttgart erfolgreich gestalten konnte. Alexander Feld und Olle Forsell Schefvert stehen weiterhin nicht zur Verfügung. Der schwedische Rückraumspieler Schefvert muss am Knie operiert werden. Nach mehreren schmerzhaften Monaten ist jetzt eine Operation unumgänglich, um nicht weitere Abnutzungen zu verursachen. Ob die Nummer 25 nochmal bis zum OP-Termin eingesetzt wird, entscheidet sich kurzfristig.

Beide Mannschaften trafen zuletzt am 1. November 2020 in der Max-Schmeling-Halle aufeinander, damals gewannen die Hausherren mit 35:28. Auch elf Tore von Kapitän Kristian Björnsen halfen nicht gegen das starke Tempospiel der Berliner und die Vielzahl der grün-weißen technischen Fehler. Vor allem die körperliche Physis ist eine Stärke der Füchse betonen sowohl Kai Wandschneider als auch Maximilian Holst vor dem Heimspiel. 

Die letzten beiden Duelle der Clubs gingen klar an die Mannschaft von Jaron Siewert, die Rollen sind also klar verteilt. Kai Wandschneider blickt auf die nächsten Partien: „Auch wenn wir den Klassenerhalt so gut wie geschafft haben, will ich weiterhin jedes Spiel gewinnen!“

Das Spiel wird auf Sky Sport mit Kommentator live aus der leeren Rittal Arena übertragen. Die Unparteiischen Christian und Fabian vom Dorff werden die Partie leiten.

Nächstes Spiel

30.08.2026 - 16:30 Uhr
Buderus Arena Wetzlar

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