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Hohe Hürde im hohen Norden

Die HSG Wetzlar tritt am Freitagabend beim Tabellendritten SG Flensburg-Handewitt an.

Bild: Oliver Vogler

Für die HSG Wetzlar geht es am 23. Spieltag der Handball-Bundesliga in den hohen Norden. Am Freitagabend (19 Uhr) treten die Grün-Weißen bei der SG Flensburg-Handewitt an.

Die Lage bei der HSG Wetzlar

Natürlich war das Ziel der Mittelhessen am vergangenen Freitag im Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten SC DHfK Leipzig ein Sieg. Am Ende stand jedoch ein 26:26 auf der Anzeigetafel. Ein Ergebnis, das weiterhin gemischte Gefühle beim Tabellen-18. hinterlässt. 

„Ich hätte mir gewünscht, dass wir als Mannschaft mutiger und aggressiver nach vorne spielen“, sagt Trainer Runar Sigtryggsson, der zugleich mit der Abwehrarbeit seiner Schützlinge zufrieden war – insbesondere in der zweiten Hälfte, als die HSG Wetzlar nur neun Gegentreffer kassierte. Dennoch betont der Coach: „Ich will in den Spielen das sehen, was wir im Training zeigen.“ Dabei denkt Sigtryggsson vor allem an das Tempo und die Intensität im Offensivspiel.

Der Gegner: SG Flensburg-Handewitt

Diese Geschwindigkeit beherrscht die SG nahezu in Perfektion. Das Umschalten von Abwehr auf Angriff vollziehen die Norddeutschen in beeindruckendem Tempo. Grundsätzlich lässt der European-League-Champion der vergangenen beiden Jahre den Ball schnell durch die eigenen Reihen laufen. Der zweifache Deutsche Meister hat bislang die zweitmeisten Treffer in der Bundesliga erzielt – nur die Füchse Berlin sind in dieser Kategorie noch erfolgreicher.

„Die Flensburger sind uns in Normalform überlegen“, weiß Michael Allendorf, Geschäftsführer Sport der HSG Wetzlar, und ergänzt: „Über die Favoritenrolle in diesem Spiel müssen wir also nicht sprechen.“ Dennoch wünscht sich der 39-Jährige einen couragierten Auftritt seines Teams. „Wenn sich für uns eine Möglichkeit ergibt, müssen wir da sein“, sagt Allendorf, der um die Schwere der Aufgabe in der GP Joule Arena weiß.

In 28 gemeinsamen Bundesliga-Jahren haben die Flensburger alle Heimspiele gegen die Wetzlarer gewonnen. Als Tabellendritter sind die Fördestädter in dieser Saison voll im Rennen um die Champions-League-Plätze. Angesichts von fünf Minuspunkten Rückstand auf Spitzenreiter SC Magdeburg dürfte das Team um den ehemaligen Wetzlarer Rechtsaußen Domen Novak allerdings kaum noch in den Titelkampf eingreifen können. Um sich jedoch gegen Berlin, Kiel, Lemgo und Gummersbach zu behaupten, darf sich die auf allen Positionen hochkarätig besetzte SG keinen Ausrutscher erlauben.

Das sagt Trainer Runar Sigtryggsson

„Flensburg besticht durch ein hohes Niveau. Sie haben in der vergangenen Woche zwar ein Heimspiel in der Europa League gegen Kiel verloren, aber das dürften sie verschmerzen. Ansonsten spielen sie verdientermaßen in der Bundesliga ganz vorne mit. Ich erwarte, dass wir alles, was wir haben, in dieses Spiel legen. Dann schauen wir, was am Ende dabei herauskommt.“

So kann man die Partie sehen

Der Streamingdienst Dyn überträgt live und auf Abruf ab 18.45 Uhr aus der GP Joule Arena in Flensburg. Hier kann man die Übertragung buchen.

 

Nächstes Spiel

28.03.2026 - 18:00 Uhr
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