Hohe Pokal-Hürde für HSG Wetzlar
Viel Zeit, um den ersten Heimsieg der Saison auszukosten, blieb den Bundesliga-Handballern der HSG Wetzlar nicht. Am Sonntag gewannen sie mit 39:28 gegen GWD Minden, an diesem Mittwoch (19 Uhr) müssen die Mittelhessen bereits in der zweiten Runde des DHB-Pokals ran. Und diese Aufgabe hat es in sich. Die Grün-Weißen treten beim Deutschen Meister Füchse Berlin an. Die Partie findet in der MBS Arena in Potsdam statt.
Die aktuelle Lage
In souveräner Manier hat die HSG Wetzlar am Sonntag den ersten Heimsieg der Saison gefeiert. Gegen Aufsteiger GWD Minden setzten sich die Domstädter vor den eigenen Fans mit 39:28 durch. Über weite Phasen dominierte das Team von Cheftrainer Momir Ilic die Partie, spielte temporeich und entschied das Spiel im Grunde genommen schon nach gut 40 Minuten, als man mit 26:16 führte. Entsprechend groß war die Erleichterung in der Buderus Arena. Am Montag begann aber schon die Vorbereitung auf die Begegnung bei den Füchsen, am Dienstagmittag startet der Bus in Richtung Potsdam.
Die Füchse Berlin gehen mit breiter Brust in diese Pokal-Duell. Der amtierende Deutsche Meister überzeugte zuletzt international mit einem bärenstarken Champions-League-Auftritt in Kielce (37:32) und legte am Sonntag in der Bundesliga mit einem klaren Heimsieg (35:23) gegen den ThSV Eisenach nach. Nach einem turbulenten Saisonstart mit der Doppelentlassung von Trainer Jaron Siewert und Sportvorstand Stefan Kretzschmar hat sich die Mannschaft unter dem neuen Chefcoach Nicolej Krickau längst auf hohem Niveau stabilisiert und spielt aktuell trotz einiger Personalsorgen souverän auf.
Die personelle Situation der HSG Wetzlar
Verzichten muss die HSG Wetzlar weiterhin auf Rückraumspieler Jona Schoch. Der 31-Jährige wird wegen seiner Fersenverletzung weiter behandelt und steht für die Reise nach Potsdam nicht zur Verfügung.
Das sagt Wetzlars Trainer Momir Ilic
„Das ist für uns natürlich eine sehr schwierige Aufgabe, auf die wir uns aber trotzdem freuen. Bei uns muss alles funktionieren, wenn wir eine Chance haben wollen. Da geht es nicht nur um eine gute Angriffsleistung und eine stabile Abwehr, sondern es muss einfach alles passen, um gegen eine solch starke Mannschaft im Pokal weiterzukommen.“
So kann man die Partie sehen
Das Zweitrunden-Duell im DHB-Pokal findet am Mittwochabend nicht in Berlin, sondern in Potsdam statt. Anwurf in der MBS Arena ist um 19:00 Uhr. Der Streamingdienst Dyn überträgt live ab 18:45 Uhr. Kommentiert wird die Begegnung von Karsten Petrzika. Hier kann man die Übertragung buchen.









