HSG Wetzlar erreicht Finale beim Weinviertelcup
Mit zwei Siegen hat Handball-Bundesligist HSG Wetzlar beim Weinviertelcup im österreichischen Hollabrunn das Finale erreicht und trifft dort am Samstag (14 Uhr) auf den Drittligisten Wölfe Würzburg. Nach dem 26:19-Erfolg gegen den deutschen Viertligisten TV Willstätt setzten sich die Grün-Weißen auch gegen den gastgebenden österreichischen Erstliga-Aufsteiger UHC Hollabrunn mit 22:18 durch.
Neben Cyrill Akakpo, der wegen seiner Daumenverletzung noch kein Mannschaftstraining absolvieren kann, fehlte auch der am Knie angeschlagene Filip Vistorop.
HSG Wetzlar – TV Willstätt 26:19 (12:14)
Im ersten Testspiel der neuen Saison taten sich die Mittelhessen gegen den drei Klassen tiefer spielenden Viertligisten aus der Ortenau zunächst schwer – sicher auch bedingt durch die intensiven Einheiten des Trainingslagers in den Tagen zuvor. In der verkürzten Spielzeit von zweimal 20 Minuten fand die Wetzlarer Abwehr in der ersten Hälfte nur selten den nötigen Zugriff. Die HSG lag zwischenzeitlich mit 6:9 zurück und ging mit einem 12:14-Rückstand in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die Mannschaft deutlich konzentrierter. Durch eine verbesserte Abwehrleistung und konsequentes Umschaltspiel drehte die HSG die Partie: Beim 17:16 gelang die erste Führung in der zweiten Halbzeit, die in der Folge über 23:18 bis zum 26:19-Endstand ausgebaut wurde.
Wetzlar: Suljakovic, Ravensbergen (ab 21.), Pantel (n.e.) – Grahovac (2), Mappes (5), Theiß (4), Simic (1), Ahouansou (2), Schoch (1), Weimer (1), Müller, Löwen (2), Zacharias, Zaum, Cavor (4), Nafea (4).
HSG Wetzlar – UHC Hollabrunn 22:18 (10:8)
Nach einem etwas holprigen Start – die Gastgeber aus Hollabrunn lagen zunächst mit 3:1 in Führung – übernahm die HSG Wetzlar im Verlauf der ersten Hälfte zunehmend das Kommando. Stefan Cavor sorgte für das zwischenzeitliche 9:5 der Gäste. Bis zur Pause konnten die Österreicher den Rückstand allerdings noch einmal verkürzen. Beim Stand von 10:8 für die Grün-Weißen ging es in die Kabinen.
Auch im zweiten Durchgang ließ die HSG nichts mehr anbrennen. Zumeist lag sie mit vier Treffern vorne, kontrollierte Ball und Gegner. Als Lion Zacharias das 21:17 kurz vor Schluss erzielte, war die Partie entschieden. Am Ende stand ein verdienter 22:18-Erfolg für die Mittelhessen, die mit diesem zweiten Sieg im zweiten Spiel das Finale des Turniers erreichten.
Wetzlar: Suljakovic, Ravensbergen, Pantel – Grahovac (1), Mappes (2), Theiß (3), Simic (1), Ahouansou (5), Schoch, Weimer (1), Müller, Löwen (1), Zacharias (2), Zaum, Cavor (4), Nafea (2).










