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HSG Wetzlar hofft auf Trendwende

Nach zuletzt guten Leistungen in Heimspielen wollen die Mittelhessen am Donnerstag (19 Uhr) zu Hause gegen die Rhein-Neckar Löwen auch wieder punkten.

Foto: Jenniver Roeczey

Sechs Niederlagen in Serie in der Handball-Bundesliga tun weh – der Mannschaft, dem Umfeld, den Fans. Umso größer ist der Wunsch bei der HSG Wetzlar, an diesem Donnerstag (19 Uhr) gegen die Rhein-Neckar Löwen endlich wieder ein Erfolgserlebnis zu feiern. Zuversicht geben die beiden jüngsten Heimauftritte gegen Göppingen und Gummersbach, als nur Kleinigkeiten fehlten, um zu punkten. Genau daran möchten die Grün-Weißen anknüpfen. Die Mannschaft von Momir Ilic ist fest entschlossen, gemeinsam mit den Fans alles reinzuwerfen, um den Bock umzustoßen.

Die aktuelle Lage

Mit dem jüngsten Auswärtsspiel beim SC Magdeburg (20:33) hat sich die Wetzlarer Mannschaft, die mit 5:19 Punkten auf dem 16. Tabellenplatz steht, nicht länger als nötig aufgehalten. Natürlich hätte sich Trainer Momir Ilic eine bessere erste Halbzeit in Angriff wie Abwehr gewünscht. Doch am Ende spielt der SCM derzeit in einer eigenen Liga. Positiv bewertete der Coach, dass seine Schützlinge im zweiten Durchgang deutlich stabiler auftraten. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse fließen nun in die Vorbereitung auf die Partie gegen die Rhein-Neckar Löwen ein.

Für diesen Donnerstag setzt Ilic darauf, dass sein Team an die Leistungen aus den Heimspielen gegen Göppingen und Gummersbach anknüpfen kann. „Wenn wir dieses Niveau halten und die Dinge, die noch nicht optimal gelaufen sind, Stück für Stück verbessern, werden wir uns bald belohnen“, ist auch Jasmin Camdzic, der Sportliche Leiter der Grün-Weißen, von der Qualität der Mannschaft überzeugt.

Die Rhein-Neckar Löwen kommen derweil mit keiner guten Ergebnisserie nach Mittelhessen. Aus den vergangenen sieben Partien sprang lediglich ein Sieg heraus – zu wenig für die Ansprüche des zweifachen Deutschen Meisters. Die Auftritte waren jedoch zumeist besser als das Resultat: In Kiel hätten die Löwen, die mit 12:14 Punkten auf Platz zehn stehen, eigentlich gewinnen müssen, kassierten aber spät den Ausgleich. In Magdeburg führten sie bis zur 40. Minute fast permanent, ehe sie die Dominanz des Spitzenreiters anerkennen mussten. Auch gegen die Füchse Berlin boten sie am vergangenen Sonntag lange Paroli, verloren schließlich aber knapp mit 30:33.

Im Sommer wurde der Kader der Badener mit sieben Neuzugängen deutlich umgebaut. Qualität ist reichlich vorhanden, doch Konstanz fehlt noch. Einen unerwarteten Ausrutscher leisteten sich die Gelb-Blauen vor zehn Tagen beim 27:30 in Düsseldorf gegen den Bergischen HC. In bestechender Form präsentiert sich derzeit der Ex-Wetzlarer Jannik Kohlbacher: Mit 72 Treffern ist der Kreisläufer bester Torschütze seines Teams, seine Wurfquote von nahezu 85 Prozent ist beeindruckend. Fast schon blind versteht er sich mit den prägenden Rückraumspielern Dani Baijens (kam vor der Saison aus Paris) und dem Isländer Haukur Thrastarson. 

Die personelle Situation der HSG Wetzlar

Kapitän Dominik Mappes fehlt weiterhin und arbeitet täglich in der Reha. Einige andere Spieler waren nach der Magdeburg-Partie angeschlagen, sollten aber rechtzeitig fit werden. 

Das sagt Trainer Momir Ilic

„Die Löwen haben mit ihrem neuen Trainer eine neue Ausrichtung im Spiel. Gerade gegen die Top-Gegner haben sie das zuletzt sehr gut gemacht. Im Angriff spielen sie sehr schnell, suchen oft und die Eins-gegen-eins-Situation und spielen bärenstark über den Kreis. Jannik Kohlbacher macht das derzeit sensationell gut. Wir brauchen deswegen eine sehr gute Abwehr, so wie zuletzt gegen Gummersbach auch. Wenn wir gewinnen wollen, müssen wir Dani Baijens, Haukur Thrastarson und natürlich Kohlbacher in den Griff bekommen. Außerdem wäre es wichtig, dass unsere Wurfquote besser wird als zuletzt.“

Die Ticketsituation

Die Sitzplatzkarten sind so gut wie vergriffen. Es gibt allerdings noch genügend Stehplatzticktes. Kurzentschlossene können sich diese entweder online unter tickets.hsg-wetzlar.de oder an der Abendkasse (ab 17.30 Uhr) sichern. Auch auf der HSG-Geschäftsstelle in der Buderus Arena sind Karten erhältlich.

So kann man die Partie sehen

Wer nicht in die Buderus Arena kommen kann, hat die Möglichkeit die Partie live und auf Abruf beim Streamingdienst Dyn anzuschauen. Kommentiert wird die Begegnung von Florian Naß, als Experte steht ihm Stefan Kretzschmar zur Seite. Die Übertragung beginnt um 18.45 Uhr – hier kann man sie buchen.

         

Letztes Spiel

07.12.2025 - 16:30 Uhr
Rothenbach-Halle

33 : 32

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